Air France darf nach Russland um Weißrussland fliegen | im Ausland

Air France und Lufthansa müssen Weißrussland für Flüge nach Moskau und Sankt Petersburg nicht mehr überfliegen. Die russischen Luftfahrtbehörden stimmten einer Änderung der Flugroute zu. Das gaben die Airlines am Samstag bekannt.




Letzte Woche wurde ein französisches und österreichisches Flugzeug abgewiesen, weil sie Weißrussland nicht überfliegen wollten. Grund ist der Aufstand um die Notlandung eines Ryanair-Flugzeugs mit dem belarussischen Dissidenten Roman Petrosevich. Er hat in den sozialen Medien gegen das autoritäre Regime in Belarus gekämpft. Er wurde nach der Landung in Minsk festgenommen.

Air France sagte, ihre Flugzeuge könnten auf einer anderen Route als am Samstag von Paris nach Moskau fliegen. Die russische Erlaubnis gilt an diesem Wochenende, die Franzosen warten noch nach Sonntag auf eine Einigung. Die Fluggesellschaft fliegt ein- bis zweimal täglich nach Moskau.

Die nahe Zukunft

Ein Lufthansa-Sprecher sagte, es sei “auf absehbare Zeit” erlaubt worden, Flüge von Frankfurt nach Moskau und Sankt Petersburg umzuleiten. Die Fluggesellschaften bieten pro Woche vier Hin- und Rückflüge nach Moskau und drei nach Sankt Petersburg an. Westliche Länder verhängten Sanktionen gegen Weißrussland und mieden den Luftraum dieses Landes. Der Kreml unterstützt den weißrussischen Führer Alexander Lukaschenko. Die Vereinbarung mit Air France und Lufthansa zeigt, dass Russland nicht beabsichtigt, alle Flüge abzulehnen, die Weißrussland vermeiden.

KLM hat damit, soweit bekannt, keine Probleme und fliegt durchschnittlich fünfzehnmal täglich durch den russischen Luftraum.

sehr akkurat

Unterdessen rieten die US-Luftfahrtbehörden (FAA) nicht davon ab, Weißrussland zu überfliegen. Die Federal Aviation Administration (FAA) warnt lediglich davor, “bei der Beförderung von Passagieren über dieses Land äußerste Vorsicht walten zu lassen”. Es gibt absolut keine Warnung für Frachtflüge.

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Auf dem Dam-Platz in Amsterdam protestierten die heutigen Aktivisten gegen die Politik von Präsident Alexander Lukaschenko. © ANP

Die US-Regierung kündigte neue Sanktionen gegen Weißrussland an. Jean Psaki, ein Sprecher von Präsident Joe Biden, bezeichnete das Vorgehen der belarussischen Behörden als “direkten Verstoß gegen alle internationalen Standards”. Washingtons neue Sanktionen richten sich gegen neun staatliche Unternehmen in Weißrussland. Auch viele Begleitpersonen des Präsidenten und Diktators Alexander Lukaschenko sind von den Sanktionen betroffen. Psaki schloss weitere Strafmaßnahmen gegen die ehemalige Sowjetrepublik nicht aus. “Wir bitten Lukaschenko, eine glaubwürdige internationale Untersuchung der Ereignisse vom 23. Mai zuzulassen”, fügte er hinzu.

Ein wichtiger Grund für den Ausschluss des Flugverkehrs von der Sanktionspolitik ist, dass viele Flüge nach Russland über Weißrussland führen. Um die Reiseroute zu ändern, muss eine Genehmigung von Moskau eingeholt werden.

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