Auslieferung des ersten chinesischen Tesla Model Y in Deutschland

Tesla hat die Nachricht gefunden, dass es diese Woche, zweieinhalb Jahre nach seiner Einführung, endlich sein erstes europäisches Model Y in Deutschland vorgestellt hat. Geliefert Er ist. Das heißt nicht, dass das Model Y laut Nummernschild in Kassel herumfahren wird, tatsächlich in Europa produziert wurde. Nein, dies ist eines von 8.000 Exemplaren, die nach einer langen Bootsfahrt aus China auf dem europäischen Festland angekommen sind. Weitere werden diese Woche an ihre neuen Besitzer in Deutschland ausgeliefert.

Nun hat Tesla auch einen guten Ruf, wenn es darum geht, neue Modelle später als geplant auszuliefern. Zuletzt hat sich auch die Ankunft von Cybertruck um ein Jahr verzögert.

Fabrik in Berlin ist immer noch Ziel von Problemen

Tesla hatte große Pläne für das Model Y in Europa. Daher wird in der Nähe von Berlin ein neues Giga-Werk entstehen. Die deutschen Pläne von Musk wurden jedoch von Anfang an durch Beschwerden von Umweltgruppen, Anwohnern und deutschem bürokratischem Papierkram durchkreuzt.

Neben der Tatsache, dass die Anlage in einem Naturschutzgebiet geplant ist, das Tausende Bäume zum Rückzug gezwungen hat, sorgen sich Aktivisten auch um die Luftqualität. Tesla will im neuen Werk auch Batterien produzieren. Ein Prozess, bei dem einige Giftstoffe freigesetzt werden können. Die Angst oder Besorgnis ist also verständlich, aber Tesla wird nicht zum ersten Mal Batterien produzieren. Juristische Einwände richten sich vor allem gegen die Art der Tesla erteilten Lizenz. Dies gelte nicht für die Herstellung von Batterien und sei daher ungültig, behaupten die Einsprechenden.

Rekrutierung vs. Aktionen

Inzwischen neigt sich das Gerichtsverfahren, so scheint es, langsam aber sicher dem Ende zu. Kürzlich fand der Richter Tesla wieder rechts. Die Gigafactory sollte jedoch noch vor diesem Sommer eröffnen, um in diesem Jahr mit der Produktion des Model Y zu beginnen. Der Bau hat dank der Ausnahmegenehmigung bereits begonnen.

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Das ist übrigens nicht ganz überraschend. Deutschland ist einfach ein autoliebes Land und seine Wirtschaft ist stark von der Automobilindustrie abhängig. Darüber hinaus wird die Ankunft einer Autofabrik die notwendigen Arbeitskräfte liefern. Dies ist in der ehemaligen DDR-Provinz Brandenburg sehr zu begrüßen, wo die Arbeitslosigkeit fast 31 Jahre nach dem Ende der DDR im Durchschnitt immer noch höher ist.

Dann das. Gegenüber, wo Tesla die Gigafactory baut, befindet sich auch ein großes Logistikzentrum der Supermarktkette Edeka. Es ist also sicher nicht so, dass Tesla als erster das Naturschutzgebiet Grünheide gewählt hat, das an das Müggelspree-Löcknitser Wald und Seengebiet grenzt und direkt an der Autobahn 10 liegt.

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