Belgien erwirbt “grüne Überwachungskameras”, um Partikelfilterbetrug zu stoppen die Autos

Nach Angaben der belgischen Regierung entscheiden sich viele Autofahrer dafür, den alten Dieselpartikelfilter nicht zu ersetzen, wenn er ausfällt. Nur der Filter wurde entfernt. Belgien will diese “Emissionsbetrüger” strafrechtlich verfolgen und hat nun eine Reihe von Tests mit “Umwelt-Radarkameras” abgeschlossen.

Eine vom flämischen Umweltminister Saturn Demir in Auftrag gegebene Untersuchung ergab, dass eine kleine Gruppe dieser Betrüger große Umweltschäden verursacht. Es geht auch um Lastwagen, bei denen der Katalysator aufgrund von Betrug mit AdBlue – einer Substanz, aus der ein Katalysator hergestellt wird – nicht läuft. Aber alte Dieselmotoren stoßen vor 2019 auch weit mehr Stickoxide aus, als die Hersteller versprochen hatten.

Nach Angaben des Ministers kann die Bekämpfung dieser Art von Betrug die Emission schädlicher Substanzen um 40, 70 bzw. 80 Prozent reduzieren. Für die Studie wurde an verschiedenen Standorten in Flandern eine innovative Messsoftware mit Sensoren auf öffentlichen Straßen eingesetzt. Auf diese Weise wurden Emissionen von 200.000 vorbeifahrenden Autos gemessen. Laut VRT NWS-Berichten werden “grüne Radarkameras” zunächst in Brüssel und im Hafen von Antwerpen eingesetzt.

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