Belgische Unterstützung für Gaskraftwerke bekommt grünes Licht aus Europa: Ende der Atomkraftwerke in Sicht?

Die Europäische Kommission hat dem belgischen Plan zur Förderung von Alternativen zur Kernenergie zugestimmt, bestätigt Bundesenergieministerin Tine van der Straiten (Gruen). Dazu gehören auch Gaskraftwerke, die zwar Kohlendioxid emittieren, Kernkraftwerke jedoch nicht.

Nach dem Atomausstiegsgesetz müssen die belgischen Kernkraftwerke (Doel und Tihange) im Jahr 2025 geschlossen werden. Um Energieengpässe zu vermeiden, will der Bundesstaat durch Subventionen, über die sogenannte Capacity ., Investoren in alternative Energiekapazitäten anlocken Belohnungsmechanismus (CRM). ).

Das CRM-System wurde von der EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager genehmigt. “Wir haben uns auf einen gut durchdachten Kapazitätsmechanismus geeinigt, der dazu beitragen wird, die Stromversorgung in Belgien sicherzustellen”, heißt es in einer Erklärung. Aussage. “Es wird betont, dass potenzielle Marktstörungen auf ein Minimum beschränkt werden.”

Die Erdgas-Kontroverse

Die Förderung wird auf Basis einer Auktion vergeben, an der auch Erdgasanlagen teilnehmen können. Erdgas ist jedoch ein Fossile Brennstoffe, die Treibhausgase produzieren die Gründe. Belgien wird Nachhaltigkeitsanforderungen an die Auktion koppeln, sodass Gaskraftwerke Klimaneutralität garantieren müssen. Laut Vestager steht der belgische Plan im Einklang mit dem europäischen Grünen Abkommen.

Laut Van der Straeten ist dank der Genehmigung der Weg zu 100 Prozent erneuerbarer Energie begonnen – und damit das Ende der Atomkraft in Belgien – und die Versorgungssicherheit gewährleistet.

Der flämische Energieminister Saturn Demir (N-VA) reagierte schnell. Es macht ihrer Meinung nach keinen Sinn, Gaskraftwerke zu subventionieren.

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