Berlin und Washington schließen sich gegen Holocaust-Leugner zusammen

Deutschland und die USA haben beschlossen, ihre Zusammenarbeit gegen Holocaust-Leugner zu intensivieren. Dies sind die Leute, die argumentieren, dass die Nazis während des Zweiten Weltkriegs keinen Völkermord an den Juden begangen haben. Beide Länder glauben, dass die Leugnung von NS-Verbrechen wie der systematischen Judenverfolgung bekämpft werden muss.

Berlin und Washington wollen die Erinnerung an den Holocaust wach halten. Die deutschen und US-Außenminister Heiko Maas und Anthony Blinken haben dazu am Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet. Bis Ende dieses Jahres wollen sie ihre erste hochrangige Konferenz zum Holocaust abhalten.

Die beiden Minister sagten, sie seien zutiefst besorgt über die zunehmende Leugnung, Überprüfung und Fälschung des Holocaust und dass der Antisemitismus auf dem Vormarsch sei. Sie wollen sich international für eine bessere Bildung zu diesem Thema einsetzen. Es wird als gemeinsame Pflicht angesehen, “alles in unserer Macht Stehende zu tun, um sicherzustellen, dass zukünftige Generationen die Wahrheit über den Holocaust erfahren und die Wiederholung solch abscheulicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit verhindern”.

Blinken stammte aus einer jüdischen Familie. Sein Stiefvater überlebte die Konzentrationslager Treblinka, Maidanek, Dashau und Auschwitz. Er nennt die Initiative einen historischen Dialog.

Maas, der Auschwitz immer wieder als Grund seiner politischen Tätigkeit anführte, sprach von einer Wende in der Erinnerungskultur, weil es bald keine Zeitzeugen mehr geben würde.

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