BMW stellt Produktion wegen fehlender Mikrochips ein


BMW stellt die Produktion in Regensburg wegen anhaltender Knappheit an Mikrochips vorübergehend ein. (Foto: Shutterstock)
Der Autohersteller BMW hat die Produktion in seinem Werk in Regensburg ab heute wegen Mikrochip-Mangel eingestellt. Produktionsstopp dauert zwei Wochen; Eine Woche wegen Chipsmangel und dann eine Woche wegen Sommerferien. Die Produktion soll am Montag, 9. August, wieder anlaufen. Das berichtet die deutsche Tageszeitung Handelsblatt.

Unklar

Zuvor hatte der deutsche Autohersteller angekündigt, die Produktion in seinem Werk in Leipzig zu reduzieren, was bedeutet, dass etwa 4.000 Autos weniger gebaut werden. Auch die britischen Werke Dingolving und Oxford mussten die Produktion nach unten anpassen. Infolgedessen wurden 10.000 Autos nicht planmäßig gebaut.

BMW stellt fest, dass unklar ist, wie lange das Unternehmen noch unter einem Mangel an Mikrochips leiden wird. Für seine deutschen Werke nutzt der Automobilhersteller die Urlaubszeit jährlich, um Wartungsarbeiten an Produktionsanlagen oder Renovierungen durchzuführen.

Die Deutsche Nationalbank hatte zuvor angekündigt, dass die Chipknappheit die Erholung der deutschen Wirtschaft bremst. Neben BMW haben auch andere Autohersteller wie Daimler und Stellantis aufgrund der anhaltenden Halbleiterknappheit ihre Produktion angepasst. Carlos Tavares, CEO von Stellantis, geht davon aus, dass die Halbleiterknappheit bis 2022 andauern wird. Maurice Gerets, Geschäftsführer des Mikrochipherstellers NXP Semiconductors in den Niederlanden, wies kürzlich auf die wachsende Bedeutung von Mikrochips für Automobilhersteller hin.

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