Brite, der der Spionage für Russland verdächtigt wird, im Ausland festgenommen

Der Mann wird verdächtigt, gegen eine Gebühr Dokumente an einen russischen Geheimdienst weitergegeben zu haben. Es ist unklar, wie viel er für diese Informationen erhalten hätte.

Der Festnahme des Mannes in Potsdam gingen gemeinsame Ermittlungen deutscher und britischer Behörden voraus. Die Wohnung und der Arbeitsplatz des Verdächtigen David S. Deutschland hat in den letzten Jahren immer mehr Personen festgenommen, die der Spionage für Russland verdächtigt werden. Im Juni nahm die Polizei einen weiteren russischen Wissenschaftler fest, der an einer deutschen Universität arbeitete. Ilnur N. hätte auch gegen Geld Informationen weitergeben können.

Auf frischer Tat

Auch andere EU-Mitgliedstaaten sind besorgt über angebliche russische Spionage. In den Niederlanden wurde vor drei Jahren in Den Haag eine Operation des russischen Militärgeheimdienstes gegen die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) vereitelt. Dann wurden die Russen vom Militärischen Nachrichten- und Sicherheitsdienst (MIVD) auf frischer Tat ertappt. Vier Mitarbeiter der GRU wurden daraufhin des Landes verwiesen.

Russlands Beziehungen zu vielen europäischen Ländern sind angespannt. Dies bezieht sich unter anderem auf die Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim durch Russland und den Abschuss des Fluges MH17 über der Ukraine. Internationale Ermittler sagen, dass das Passagierflugzeug von einer russischen Buk-Rakete abgeschossen wurde, die aus einem von pro-russischen Rebellen kontrollierten Gebiet abgefeuert wurde. Russland hat eine Beteiligung an dem Angriff lange bestritten.

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