CDU-Führer: Wer ist der neue Parteiführer? – Politik

Der CDU-Parteitag beginnt an diesem Freitag, auf dem Christdemokraten nach mehrmonatiger Verzögerung den Nachfolger von Annegret Cromb-Karanbauer wählen wollen. Frederick Mers, Armin Lacet und Norbert Rodgen bewerben sich um die Position des CDU-Präsidenten. Das Rennen gilt als offen und Vorhersagen sind schwer zu treffen. Dies ist auch der Grund, warum es die erste digitale Wahlparteitagung in der Geschichte der Bundesrepublik ist.

Noch weiß niemand, wie sich die neue Partei auf die Form des Kongresses auswirken wird. Anstelle eines Saals vor den 1001 Delegierten mussten Lacet, Mers und Rodgen ihre Bewerbungstexte vor einer Kamera in einem Berliner Studio abgeben. Studien sind nicht sehr aussagekräftig. In der Regel fragen sie die Meinung der Öffentlichkeit oder der Gewerkschaftsanhänger. Aber nur die Vertreter werden entscheiden.

In den Lagern der drei Kandidaten wird eine Wahl auf dem Parteitag erwartet, da keiner der Bewerber mehr als 50 Prozent des ersten Wahlgangs erhalten sollte. Es wird auch erwartet, dass MERS es bei diesen Rennen schaffen wird. Bei der letzten Wahlparteitagung der CDU Ende 2018 lag Mers weit hinter Cromp-Karanbauer.

In den letzten Tagen gab es zahlreiche vorläufige Resolutionen. Der vulkanische Ministerpräsident und stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Volker sprach sich offen für Pfier Lacet aus, Cramp-Cornbauer zumindest indirekt. Die hochrangige Lacet- oder Rodgen-CDU der Frauenvereinigung will die Chefin werden. Der Bundesvorstand für KMU und die Wirtschaftsunion sprach zur Unterstützung von MERS, dem Spitzenkandidaten der Jung Union und der CDU, bei den bevorstehenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg von Suzanne Eisenman.

Bernd Althusmann, CDU-Chef in Niedersachsen, sagte, er habe eine Vorliebe für Lacette. Bundesgesundheitsminister Jens Spann unterstützt auch den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten. Wenn er zum Präsidenten gewählt wird, möchte Lacet, der derzeit CDU-Vizepräsident ist, Spanien als Vizepräsidenten vorschlagen.

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Die CDU hat insgesamt fünf stellvertretende Parteiführer. Dazu gehören neben Lacette bisher Poofier, Julia Klugner, Sylvia Brehr und Thomas Stroble. Vier laufen wieder und es gibt derzeit keine anderen Bewerber.

Es wird mindestens eine Änderung unter den ordentlichen Mitgliedern des Präsidiums geben. Der frühere CDU-Chef von Thüringen, Mike Mohring, kandidiert nicht mehr für ein Amt – jetzt will er nur noch Mitglied des Bundesvorstandes sein. Mohring ist gemeinsam verantwortlich für die Lage in Thüringen, die im Februar 2020 mit den Stimmen der CDU und der AFT zur Wahl eines FDP-Politikers zum Premierminister führte. Einige Tage nach der Wahl gab Cramp-Karanbauer seinen Rücktritt als CDU-Führer bekannt. Anstelle von Mohring beantragt der sächsisch-anhaltische Ministerpräsident Reiner Hazeloff nun einen Sitz im Präsidium.

An dem Parteitag nehmen Cromb-Karanbauer, Präsidentin Angela Merkel, CSU-Chef Marcus Soder, EU-Kommissionspräsidentin Ursula van der Leyen und CDU-Generalsekretär Paul Simeok teil. Am Samstag um 9.30 Uhr beginnt die Wahl des Präsidenten – mit dem die CDU die Post-Merkel-Ära anführen soll.

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