Chaos nach einem Vulkanausbruch im Kongo, bei dem mindestens 15 Menschen ums Leben kamen

Flüchtlinge kommen in Ruanda an.Foto der Umweltschutzbehörde

Die örtlichen Behörden meldeten die Zahl der Todesopfer. Laut UNICEF flohen etwa 5.000 Menschen in das benachbarte Ruanda, während weitere 25.000 in Saki, nordwestlich von Goma, Schutz suchten. Mehr als 170 Kinder werden noch vermisst. Es ist unklar, inwieweit die Bewohner seitdem zurückgekehrt sind.

Der Nyiragongo-Vulkan, etwa 6 Meilen nördlich von Goma, brach am Samstagabend aus. Die Stadt blieb von weit verbreiteten Verwüstungen verschont (2 Millionen Einwohner), da der Lavastrom die Stadtgrenzen nicht erreichte. Und benachbarte Dörfer wurden getroffen. Viel Lava floss durch den Nationalpark, in dem sich der Vulkan befindet. Der Virunga Park ist eines der größten Naturschutzgebiete in Afrika und das am besten geschützte Gebiet für die biologische Vielfalt auf dem Kontinent. Im Park leben gefährdete Berggorillas.

Nyiragongo ist einer der aktivsten Vulkane der Welt und gilt als einer der gefährlichsten. Bei der letzten Eruption im Jahr 2002 wurden mehr als 100 Menschen getötet und 120.000 Menschen vertrieben. Die tödlichste Explosion ereignete sich 1977, als über 600 Menschen getötet wurden.

Goma Bewohner fliehen.  Der Ausbruch ist im Hintergrund zu sehen.  Foto der Umweltschutzbehörde
Goma Bewohner fliehen. Der Ausbruch ist im Hintergrund zu sehen.Foto der Umweltschutzbehörde

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