China startet seinen bisher „härtesten“ Weltraumflug | im Ausland

Der erste Teil der Raumstation Tiangong wurde im April gestartet. Dies ist ein Rohr von etwa 17 Metern Länge und etwas mehr als vier Metern Breite. Dort müssen die drei leben, essen, schlafen, Sport treiben, arbeiten und forschen. Die Crew geht zweimal für Weltraumspaziergänge aus. In den kommenden Jahren sollen zwei weitere Komponenten an die erste Einheit angebunden werden.

Angeführt wird der Flug von Ni Haisheng, 56, der zu seinem dritten Weltraumflug antritt. Zu ihm gesellen sich Liu Buming (54) und Tang Hongbo (45), mehr als ursprünglich geplant.

Drei Monate bleiben die sogenannten Astronauten auf der Raumstation. So lange waren die Chinesen noch nie im Weltraum. „Diese Mission ist länger und wir müssen nicht nur den Kern, unser Haus im Weltraum, installieren, sondern auch einige wichtige technische Tests durchführen. Diese Mission ist schwieriger und die Herausforderungen sind größer“, sagte Ni bei der letzten Presse last Konferenz vor dem Abflug Liu spricht von einer “sehr komplexen und mühsamen Aufgabe”, weil auch das Spacewalking.

Alliierte

Ein ehrgeiziges China kooperiert kaum oder gar nicht mit anderen Nationen in der Raumfahrt. Wenn die Raumstation bis 2023 fertig ist, könnte sich das ändern. “In naher Zukunft werden wir chinesische und ausländische Astronauten gemeinsam auf der chinesischen Raumstation sehen”, sagte der Direktor des chinesischen Raumfahrtprogramms. Während des Kalten Krieges bot die Sowjetunion den Alliierten Raumflüge an. So konnten beispielsweise Menschen aus Ostdeutschland, Bulgarien, Vietnam, Kuba, Afghanistan, der Mongolei und Syrien ins All fliegen.

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