Chinesische Aktien fallen aufgrund schwerer Verluste für Technologieunternehmen | Finanziell

Die Aktien von Tencent fielen in Hongkong um 7,5 Prozent. Chinas Wettbewerbsbehörde hat das chinesische Technologieunternehmen angewiesen, die Musikrechte aufzugeben, die das Unternehmen beim Kauf von China Music im Jahr 2016 erworben hat. Außerdem wird das Unternehmen mit einer Geldstrafe belegt. Peking überprüft seit einiger Zeit Technologieunternehmen und geht härter gegen große Konzerne vor, die über beträchtliche Macht verfügen. Und die Alibaba Group für Online-Shopping verlor mehr als 5 Prozent.

New Oriental Education & Technology Group, Koolearn Technology und China Beststudy Education Group gingen in Hongkong um mehr als 30 Prozent zurück. Die Anleger waren schockiert von Berichten, denen zufolge die chinesischen Behörden kein Geld mehr von Aktienmärkten und von ausländischen Investoren aufnehmen dürfen. Die ebenfalls in New York börsennotierte TAL Education und die New Oriental Education & Technology Group haben bereits am Freitag mehr als 70 und rund 55 Prozent des Marktwertes an der Wall Street verdampfen lassen.

In Tokio, wo die Anleger nach einem langen Wochenende zurückkehrten, schloss der Nikkei-Durchschnitt um 1 Prozent bei 27.833,29 Punkten. Anleger nutzten am Freitag neue Rekordhochs an der Wall Street. Vor allem japanische Stahlunternehmen verzeichneten starke Kursgewinne. Der Stahlhersteller in Tokio stieg um mehr als 8 Prozent, nachdem er die Gewinnerwartungen angehoben hatte. Die Rivalen Nippon Steel und JFE Holdings gewannen mehr als 3 Prozent und mehr als 4 Prozent. Die vom Marktforscher Markit veröffentlichten Zahlen zeigten, dass die Konjunktur in Japan im Juni aufgrund des Rückgangs im Dienstleistungssektor weiter zurückgegangen ist. Die industrielle Aktivität nahm nicht zu.

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