Das Ende der Popup-Cookies? Diese Alternative sollte weniger nervig sein

Websites, die dem Benutzer Cookies hinterlassen möchten, müssen gemäß europäischem Recht um Erlaubnis bitten. Diese Nachricht sieht manchmal bei jeder Site anders aus absichtlich kompliziert Benutzer müssen ihre Einstellungen an jeder Site manuell neu eingeben. „Veraltet und nervig“, sagt der bekannte Datenschutzaktivist Max Schramms Klagen unter anderem gegen Facebook. Mit seiner Stiftung hat Nueb Breite als Alternative.

Diese Alternative heißt Advanced Data Protection Control (ADPC), die das neue Einstellungsfenster in Browsern werden soll. Schrems möchte, dass Benutzer in der Lage sind, auf einmal festzulegen, was mit Cookie-Popups in diesem Panel passiert. Sie können angeben, ob sie bestimmte Cookies immer ablehnen oder auf einigen Websites Cookies immer zulassen möchten.

Zwischenoptionen sind wichtiger

Es ist also möglich, Zwischenwege zu finden: ablehnen, aber erneut fragen, ob der Benutzer die Site regelmäßig besucht. Darüber hinaus können sogenannte Whitelists erstellt werden. Diese digitalen Listen gewähren automatisch die Erlaubnis für freundliche Cookies von Websites, beispielsweise von hochwertigen Medien oder Kunst- und Kulturinstitutionen. Diese Whitelists können von Medien oder Benutzern bereitgestellt und geteilt werden.

Laut Sharms ist ein solches System bereits im Privacy Act beschrieben AVG Und die elektronische Datenschutzverordnung, die aber noch nicht existiert. Das will Schrems mit einem eigenen Browser-Plugin ändern. Für Firefox gibt es bereits ein solches Plug-In, an einem Plug-In für Chrome wird gearbeitet.

Ein Problem: Alle müssen mitmachen

Das größte Hindernis im ADPC-System besteht darin, dass die Standorte mit dem System kooperieren müssen. Websites müssen die Besuchereinstellungen sofort nach dem Laden lesen, andernfalls wird weiterhin ein Cookie-Popup angezeigt.

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Browserhersteller können ein solches System schnell groß machen, indem sie es standardmäßig in Browsern einbauen. Wichtig sei laut Sharms, den Nutzern adäquate Einstellungen anzubieten, mehr als den simplen „Nicht folgen“-Button, den Browser wie Safari bereits bieten. Ohne detaillierte Einstellungen wird es für Site-Ersteller weniger attraktiv, ein solides System zu unterstützen.

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