Das Great Barrier Reef ist nach der australischen Lobby nicht “bedroht”

In den letzten Jahren haben Korallenriffe aufgrund steigender Temperaturen mit Bleichen und Korallensterben zu kämpfen. Australische Forscher schätzten, dass 70 bis 90 Prozent der Korallen sterben würden, wenn die Wassertemperatur um weitere 1,5 Grad anstieg.

deutlich

Laut einem aktuellen wissenschaftlichen Bericht der UNESCO ist ganz klar, dass Korallenriffe bedroht sind. Die Organisation ist der Meinung, dass Australien zu wenig tut, um die Wasserqualität zu verbessern und die Klimaziele zum Schutz der Korallen zu erreichen.

Australien befürchtet, dass Touristen fernbleiben werden, wenn Korallenriffe auf die Liste gesetzt werden. Dies wird erhebliche wirtschaftliche Folgen haben. Unmittelbar nach der Ankündigung der UNESCO im vergangenen Monat hat Australien eine massive Lobbygruppe ins Leben gerufen:

Dutzende von Botschaftern wurden zum Rifftauchen geflogen, um sich selbst davon zu überzeugen, wie gut Australien mit ihnen umgeht.

voreingenommen und politisch

Inzwischen hat Australiens Umweltminister die meisten der 21 Länder besucht, die die Liste verwalten. Sie sagte, die Entscheidung der UNESCO sei “voreingenommen und politisch”. China, das derzeit die Präsidentschaft dieser 21 Nationen innehat, soll hinter dem Vorschlag stehen, einen Fuß in Australien zu setzen. Länder sind in einige heiße Konflikte verwickelt.

Der Direktor von Greenpeace Australia nannte es einen Sieg der “pessimistischsten Lobby” der jüngeren Geschichte. “Das ist kein Erfolg, das ist ein schwarzer Tag für Australien.”

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