Das myanmarische System hat Facebook blockiert

Das neue Militärregime in Myanmar hat den Zugang zu Facebook blockiert, weil dort ziviler Ungehorsam gefordert wurde. Die Einwohner des Landes wollen gegen den Putsch am Sonntag protestieren, bei dem die gewählte Regierung im November ihren Führer Aung San Suu Kyi verdrängte.

Facebook fordert das Militär nachdrücklich auf, die Blockade aufzuheben, “damit die Menschen in Myanmar mit ihren Familien und Freunden interagieren und auf wichtige Informationen zugreifen können”.

Eine Organisation politischer Gefangener sagte, 147 Personen seien während und nach dem Putsch festgenommen worden. Unter den Festgenommenen befanden sich Regierungsmitglieder, darunter auch Suu Kyi.

Das Militär beschuldigt sie, illegal importierte Funkgeräte besessen zu haben. Es gibt Berichte, dass sie in der Hauptstadt Naypyidaw unter Hausarrest steht, aber dies wurde nicht offiziell bestätigt.

Zehntausende Anhänger

Die zivile Ungehorsam-Bewegung sagt, dass sie nicht aufhören wird, bis die gesetzlich gewählte Regierung von Suu Kyi zurückkehrt. Die Bewegung gewann schnell Zehntausende von Anhängern auf Facebook. Unter ihnen sind Ärzte aus Krankenhäusern. Gestern haben sie unter anderem die Arbeit in der Hauptstadt Naypyidaw und Yangon aufgegeben.

Die Bewohner von Yangon veranstalteten gestern Abend zum zweiten Mal in Folge einen wilden Protest. Sie schlugen sich mit Töpfen und Pfannen und schossen auf ihre Autos.

Lärmprotest am Dienstagabend und zivile Reaktion auf den Putsch:

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