Das rote Symbol der Studentenstadt Groningen. Es gibt zu viele Studenten | Meinung

Das ungebremste Wachstum der Hochschulbildung in Groningen hat alle möglichen unangenehmen Folgen, sowohl für die Stadt selbst als auch für andere Länder. Hermann Blume sieht die Grenzen erreicht: Es sollen weniger Studierende aufgenommen werden.

Bis 2025 will die Gemeinde Groningen auf dem Campus Zernike zwischen 1000 und 2000 Wohnungen bauen. Im vergangenen Monat schlug SP sogar vor, 5000 Wohnungen auf Zernike zu bauen. Die Stadt Groningen und ihre Hochschulverwaltung setzen sich voll und ganz dafür ein, die Zahl der Studierenden zu erhöhen. Autofahrer denken groß, aber ist die Stadt nicht wirklich voll? Laut Anwohnern kann “Code Red” bereits in Schildersbuurt deklariert werden. Gilt das nicht für die ganze Stadt?

Wir beobachten bereits die Abweichung aufgrund der unbeabsichtigten Auswirkungen des Handelns von Bildungsgruppen, die ihren Umsatz steigern wollen. Sie können mehr Weisheit vom Club der Direktoren erwarten, die die Botschaft des Club of Rome (“die Grenzen des Wachstums”) in ihren Genen geerbt haben. Davon ist nichts zu sehen. Lassen Sie mich die Probleme ansprechen:

In Groningen sehen wir alle möglichen unangenehmen Auswirkungen des ungezügelten Wachstums der Hochschulbildung. Auffallend sind die stark verschmutzten Gärten. Es scheint, dass die „Generation Klima“ ihre Sorge um die Erde noch nicht richtig verinnerlicht hat. Beamte und Strafverfolgungsbehörden fürchten jetzt wegen all der Schwierigkeiten sonnige Tage.

Mietpreiserhöhung

Wir sehen sehr hohe Mieten und Hauspreise und eine große Nachbarschaftsbelästigung. An der Hochschule selbst merken Studierende und Lehrende die Folgen von Menschenmassen. Die Zunahme der Zahl der “Ausländer” ist verantwortlich für die Massenproduktion und eine Abnahme der Intensität der persönlichen Beratung für alle.

Beachten Sie auch den Schaden, den ein einfacher Zugang zu einem Studium in den Niederlanden in anderen Ländern anrichtet. Beispiel Brain Drain: Hochgebildete Menschen, insbesondere Frauen, sind nicht in ihre Herkunftsländer zurückgekehrt. Vor allem in den osteuropäischen Ländern fehlen bedeutende Gruppen ambitionierter junger Frauen, die in Westeuropa ausreichende Möglichkeiten zur Familiengründung, Arbeit und Leben finden.

Näher an der Heimat in Europa: Besonders frustriert ist der deutsche Arbeitsmarkt beim Studium in den Niederlanden. In Deutschland ist die Zahl der Studienplätze im Hochschulbereich per Definition begrenzt. Das passt in ein System, in dem Bildung und Arbeitsmarkt eng miteinander verzahnt sind: Nur ein ausgewählter Teil geht an eine Hochschule, der Rest im dualen System an einen Ausbildungsplatz in einem Betrieb. Es ist das Geheimnis des deutschen Arbeitsmarktes: Regie zu führen. Aufgrund der niedrigeren Schwellenwerte für die Hochschulbildung in den Niederlanden ist diese Zuteilung in Deutschland in größeren Turbulenzen. Der Mangel an deutschen Fachkräften nimmt zu.

Kein MBO . Studenten

Auch unser Arbeitsmarkt ist frustriert von all den Studien von Leuten, die in einer anspruchsvollen Berufsausbildung besser dran wären. Schauen Sie sich das “Schweizer Paradox” an, das für weniger Studierende im Hochschulbereich spricht. Mit weniger Akademikern und mehr Lernenden in der beruflichen Sekundarstufe als in den Niederlanden schneiden die Schweiz, Österreich und Deutschland auch wirtschaftlich besser ab. Wir sehen uns derzeit einem wachsenden Mangel an MBO-Absolventen in Branchen wie Technologie, Gesundheitswesen und IKT gegenüber.

Dann besteht die Gefahr der Internationalisierung (sprich: Amerikanisierung) der Hochschulbildung um der Meinungsfreiheit willen. Der Zuzug von Ausländern bei Studierenden und Mitarbeitern hat zu sogenannten „Safe Spaces“ geführt, in denen Skepsis gegenüber „weißen“ und männlichen Ansichten zu Ausgrenzung führt, wie wir sie seit dem Mittelalter kennen.

Der Groninger Ökonom Hein Frolik hat gezeigt, wie Universitäten und Hochschulen zu Geldmaschinen geworden sind. Ausländische Studenten, die für das Wachstum unerlässlich sind, sind unerlässlich, um diese Maschinen auf Hochtouren zu halten. Merry zeigte, wie Hochschulkonten zu immer mehr ausländischen Studierenden führen. Er schlägt vor, Manager mit anderen Finanzierungsmodellen zu beruhigen. Das ist für mich sinnvoller, als in den überfüllten Studentenstädten eine Hochschulausbildung zu machen und zu sehen, wo das Schiff aussetzen wird.

Wenn Sie die Zulassung aus Groningen nicht richtig beeinflussen können – das werden die Beamten sagen -, dann ist in jedem Fall eine Selbstbeschränkung angebracht. Zum Beispiel, indem wir weniger Aktive einstellen und weniger Englischkurse anbieten.

Hermann Blume Werbung

Sie können diesen Themen folgen

READ  La Mirada restaurant owner sues ex-employee over Yelp's remarks - NBC Los Angeles

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.