Der ausgestorbene “Hobbit” ist möglicherweise über Neandertaler und Denisovaner mit modernen Menschen verbunden Wissenschaft

Homo Flores – besser bekannt als der ausgestorbene Hobbit – und Menschen Luzon – benannt nach der philippinischen Insel Luzon – lebten vor mehr als 50.000 Jahren auf Inseln in Südostasien. Ihre Herkunft ist unbekannt, aber neue Forschungen deuten nun auf eine engere Beziehung zu Neandertalern und Denisovanern hin, als ursprünglich angenommen wurde. Oder sogar: Der alte Hobbit kann mit modernen Menschen verwandt sein.




Die neue Studie unter der Leitung von João Teixeira von der Universität Adelaide fand keine Hinweise auf eine Kreuzung zwischen Homo floresiensis oder Homo luzonensis mit Homo sapiens (modernen Menschen). Beide menschlichen Arten, die auf den südostasiatischen Inseln lebten, wurden im Allgemeinen nicht länger als 109 cm, möglicherweise aufgrund des Zwergwuchses der Insel. Dies ist ein Evolutionsprozess, bei dem die Art im Laufe der Zeit aufgrund des eingeschränkten Zugangs zu Nahrungsmitteln kleiner wird.

Gleichzeitig konnte die Untersuchung die Kreuzung von Denisovan-Menschen mit modernen Menschen bestätigen, die in der Region lebten, die tropische Inseln zwischen Ostasien, Australien und Neuguinea umfasst. Die mit Neandertalern assoziierten Denisovaner sind vor 50.000 bis 60.000 Jahren dort gelandet, aber Archäologen konnten nie nach fossilen Beweisen für das suchen, was als “südlicher Denisovaner” bezeichnet wurde. Seltsam angesichts der überwältigenden genetischen Beweise, dass sie einst in diesem Teil unseres Planeten lebten. Zum Beispiel trägt die heutige Bevölkerung dort immer noch einen großen Teil der Denisovan-DNA.

Die Studie zeigt somit, dass moderne Menschen Verkehr mit Denisovans hatten, aber nicht mit H. floresiensis oder Luzonans. Dies ist wichtig, weil es helfen könnte, die Existenz dieser kleinen menschlichen Spezies in diesem Teil der Welt zu erklären, der vor etwa 50.000 Jahren ausgestorben ist. Dies könnte nach Ansicht der Forscher bedeuten, dass sie “mehr mit modernen Menschen verwandt sind als bisher angenommen”. Mit anderen Worten, es könnte Homo floreso oder Homo Luzon sein, ein südlicher Denisovaner oder ein Nachkomme davon zu sein.

READ  Jupiter is bigger than some stars, so why haven't we got a second sun?

Zumindest laut Forschungsleiter Teixeira. Überraschenderweise ist sich der Mitautor und Anthropologe Chris Stringer nicht sicher: „Ich denke, Sumatra, Borneo und Sulawesi waren die Heimat der„ verlorenen südlichen Denisovaner “. Das sollte laut Teixeira möglich sein:„ Die Mitautoren haben es nicht sich auf alles einigen. “

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.