Der Bund zahlt bis zu 80 Prozent für Sturmschäden

Der Bund zahlt bis zu 80 Prozent für Sturmschäden

Bild: Erminto Armino

Die durch die Unwetter und Überschwemmungen im Juni in Deutschland verursachten Schäden werden von Land und Ländern zu mindestens 80 Prozent ersetzt.

Es kann laut einem Regierungsbeschluss vom Mittwoch auch Ausnahmeklagen geben, in denen die Regierungen alles zurückzahlen werden. Vizekanzler Olaf Scholes sagte, dafür würden 30 Milliarden Euro bereitgestellt. “Wir brauchen es gemeinsam, es macht unser Land stärker”, sagte er.

Zerstört

Heftige Regenfälle und Gewitter haben im Juni Teile der Bundesländer Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen komplett verwüstet. Aber auch andere Bundesländer wie Bayern und Sachsen haben Wasserschäden erlitten. In Bayern wurde im Juli extreme Hochwassergefahr gemeldet. 183 Menschen starben durch den Sturm im Juni. Die Flut verursachte eine Katastrophe und kam plötzlich. Viele Menschen und Unternehmen sind nicht gegen Naturkatastrophen wie Überschwemmungen versichert. Die Höhe der vom Staat zu zahlenden Summe hängt davon ab, was die Versicherungen zahlen und welche Nothilfe bereits geleistet wurde.

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Der Entscheid der Regierung, den Schaden zu beheben und die Infrastruktur mit 30 Milliarden Euro zu reparieren, muss am 10. September vom Bundesrat noch formell genehmigt werden. In diesem Rat intervenieren sechzehn Bundesländer bei der Bundesregierung und dem Gesetz.

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