Der Oberste Gerichtshof der USA erwägt, das Recht auf Abtreibung einzuschränken

Der Oberste Gerichtshof der USA genehmigte eine Überprüfung des Anti-Abtreibungsgesetzes von Mississippi. Das Gesetz verbietet Abtreibung, wenn die betreffende Frau länger als 15 Wochen schwanger ist.

Aufgrund des Urteils des Obersten Gerichtshofs in der Rechtssache Roe v. Wade lag die Grenze seit 1973 bei 24 Wochen. Darin entschied der Oberste Gerichtshof, dass die meisten Gesetze, die Abtreibung verbieten, verfassungswidrig sind.

Im Fall von 1992 wurde betont, dass eine Abtreibung möglich sein muss, damit der Fötus außerhalb des Mutterleibs lebensfähig wird. Ärzte gehen in der Regel von 24 bis 28 Wochen aus.

Mississippi wollte ein strenges Abtreibungsgesetz Im Jahr 2018 Importieren, stieß aber auf viel Widerstand. Eine Abtreibungsklinik stellte das Gesetz in Frage und gewann, woraufhin der Staat zu einem höheren Gericht ging und dort auch verlor.

Viele konservative Amerikaner wollten Abtreibung schon immer ganz verbieten oder zumindest das Gesetz verschärfen. Sie weisen oft darauf hin, dass das Leben heilig ist und dass es bei der Empfängnis oder kurz danach beginnt.

Der Oberste Gerichtshof besteht jetzt aus sechs konservativen und drei liberalen Richtern. Die Republikaner, die Mississippi regieren, hoffen, dass sie diesmal genug Richter haben.

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