Der Stopp des Stickstoffhandels wird die gesamte Wirtschaft lahmlegen und die Natur wird nicht davon profitieren | Meinung

Vorgetragene MeinungHEEZE – Stickstoffpolitik basiert in vielen Fällen auf falschen Zahlen und berücksichtigt nicht Stickoxide aus Flugzeugen. Die Ammoniakablagerung sollte in der Nähe von Naturgebieten kontrolliert werden, die ein besseres Management erfordern.




Ich habe zwei tolle Artikel über ED mit Stickstoff im Titel gelesen (ED 2-6). Leider wurde Stickstoff fälschlicherweise als negativer Stoff für die Umwelt eingestuft. Unsere Luft besteht zu 78 % aus Stickstoff und wir und die Natur leben darin und von Stickstoff. Pflanzen wachsen auf Stickstoff, manche mehr als andere. Stickstoff ist essentiell für Protein, das unser wichtigster Nährstoff ist.

Dauerhaft weniger oder kein Vieh

Zu sagen, dass nur Stickstoffrechte gehandelt werden können, ist falsch. Zusätzlich zu den 30% Rabatt ist eine Übertragung der Stickstoffrechte nur möglich, wenn der Landwirt dauerhaft weniger oder keine Tiere hält. Brabants Landshap sowie einige politische Parteien wollen den Stickstoffhandel unmöglich machen! Fest steht also, dass die gesamte Wirtschaft in den Niederlanden seit dem Beschluss des Staatsrats vom 25. Mai 2019 ins Stocken geraten ist. Es gibt nur Verlierer, die Natur profitiert nicht und die Wirtschaft, auch außerhalb der Landwirtschaft, wird schwer geschädigt.

Was ist dann zu tun? Das RIVM muss in erster Linie die Stickstoffproblematik neu kalibrieren und die Menge der Stickstoffemissionen und -deposition mit mehr und besseren Daten berechnen. Prüfen Sie, warum der überschüssige Stickstoff aus Vieh oder anderen Quellen stammt. Zudem muss die Naturschutzpolitik umfassend verbessert werden. Ich besuche die Natura 2000-Gebiete rund um Heeze jeden Tag. Es ist traurig zu sehen, wie vernachlässigt die Natur ist. Aufgrund der schlechten Bewirtschaftung und des Nichtschneidens von Heide wachsen Bäume zwischen Heide und so weiter.

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Zitat

Gesunder Menschenverstand ist für die Verbesserung der Natur unerlässlich und es gibt keine ökologischen Verhandlungen darüber, ob eine Pflanze säureliebend oder säureabweisend ist.

Anton van Oort

Wüsten- und Waldflächen müssen entsprechend behandelt und gedüngt werden. Zum Beispiel sollte mehr Kalk eingestreut werden, um eine Versauerung zu verhindern oder zu reduzieren. Dies ist in Form von Muscheln und Schaumland möglich. Auch Mängel an Mineralstoffen und anderen Spurenelementen sollten untersucht und ggf. ergänzt werden. Das passiert auch in einigen Gegenden Deutschlands und man kann das Ergebnis sehr gut sehen. Der Kenntnisstand des Naturmanagements muss strukturell verbessert werden. Gesunder Menschenverstand ist für die Verbesserung der Natur unerlässlich und es gibt keinen ökologischen Kompromiss, ob eine Pflanze säureliebend oder säureabweisend ist.

RIVM und Milieu Centraal sollten den Wert ihrer Stickstoffdaten überdenken. Ihre Datenstruktur, dass 32 Prozent des Stickstoffniederschlags (Deposition) von außen kommen, ist falsch, und 3 bis 5 Prozent sind der Wahrheit näher. Ein gutes Beispiel ist die Unfähigkeit, Stickoxidemissionen von Flugzeugen zu messen. Bisherige Forschungen haben gezeigt, dass Ammoniak aus Nutztieren in unmittelbarer Nähe von Nutztieren (maximal 400-500 m von der Quelle) abgelagert wird, weshalb die Auswirkungen von Ammoniak und damit der Tierhaltung auf die Natur viel geringer sind als bisher angenommen.

Lungenfunktion ist stark beeinträchtigt

Stickoxid ist schädlicher für die menschliche Gesundheit als Ammoniak. Die menschliche Lungenfunktion wird durch Stickstoffmonoxid stark beeinträchtigt. Es ist bekannt, dass im Westen unseres Landes durch den Flughafen Schiphol, die Ölraffinerien in Rotterdam, die Stahlindustrie in IJmuiden und andere eine viel höhere Inzidenz von Lungenerkrankungen beim Menschen auftritt als in anderen Regionen der Niederlande. Weitere Untersuchungen zu den negativen Auswirkungen von Lachgas sind erforderlich.

Ammoniak wird in der Nähe der Quelle abgelagert. Es ist daher wünschenswert, Tierhaltungsbetriebe weniger als 200 Meter von Natura 2000-Gebieten zu verlagern, innerhalb von 5 Jahren auf freiwilliger Basis dann unter Zwang. Rund um diese Naturschutzgebiete, 400 bis 500 Meter, müssen Bauern mit staatlicher Unterstützung für den Anbau von Hülsenfrüchten (Erbsen, Bohnen und dergleichen oder Luzerne und Lupine) aktiviert werden. Diese Pflanzen entziehen der Luft Stickstoff, um zu verhindern, dass er in Naturschutzgebiete gelangt.

Nach einer besseren Darstellung der Stickstoffdeposition sollte der Staatsrat eine neue Verfügung zur Stickstoffdeposition in Naturschutzgebieten erlassen, und die am 25. Mai 2019 erlassene Verfügung kann dann in den Müll geworfen werden.

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