Deutsch-französische Zusammenarbeit: Die Anwaltskanzleien Vidal und Luther von Honiere

Die Anwaltskanzleien Fidal (Frankreich) und Luther (Deutschland) bilden zusammen einen neuen Anbieter europäischer Rechtsdienstleistungen mit starken Ambitionen. Man wächst unter dem Namen Unyer auf Globales Netzwerk Mit über 2000 Anwälten in zehn Ländern beträgt der Jahresumsatz mehr als 500 Millionen Euro.

Mit diesen Zahlen wurde Unyer laut einem britischen Bericht der kommerziellen Medien sofort Teil der 100 größten Anwaltskanzleien der Welt. Laut einem Bericht der Fusionspartner Fidal und Luther selbst sollte Unyer jedoch mehr als nur eine weitere fusionierte Anwaltskanzlei werden. Gemeinsame Pressemitteilung.

Sie sehen ein global aktives Netzwerk von Dienstleistern oder Mitgliedern vor, mit einem exklusiven Mitglied in jedem der 20 wirtschaftlich wichtigsten Länder bis spätestens 2030. Dies kann eine Anwaltskanzlei oder eine andere Art von Dienstleister sein, z. B. eine Beratungsfirma oder eine juristische Technologiefirma. Auf Nachfrage möchte Unyer nicht sagen, ob er tatsächlich aktiv nach einem niederländischen Partner sucht. “Genauigkeit ist uns wichtiger als Geschwindigkeit.”

Für diese potenziellen und exklusiven Mitglieder ist es wichtig, umfassende Dienstleistungen zu erbringen, sich auf die Branche zu konzentrieren und Innovation und Zusammenarbeit von größter Bedeutung zu sein. Die geografische Einzigartigkeit sollte die Bindung zwischen den Mitgliedern verbessern, oder so könnte die Idee sein.

Kenntnis der lokalen Märkte

Laut Vidal-Partnerin und Unyer-CEO Christine Blaze-Engel wird es Unyer seinWirklich einzigartig„Eine globale Organisation, die unerlässlich ist, um Kunden in einer„ sich radikal verändernden Welt “weiterhin gut zu bedienen. Schließlich verfügt jede Organisation, die künftig zu Unyer kommen darf, über umfassende Kenntnisse der lokalen Märkte dass alle Teilnehmer an der internationalen Zusammenarbeit für Compliance-, Haftungs- und Steuerregeln in ihren eigenen Ländern.

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Beide Initiatoren sind die größten unabhängigen Anwaltskanzleien in ihrem Land, wie De Brauw, NautaDutilh oder Loyens & Loeff in den Niederlanden. Vidal hat seinen Hauptsitz in Paris und beschäftigt rund 1.300 Anwälte in Frankreich, Belgien, Marokko und Vietnam. Die Franzosen konzentrieren sich hauptsächlich auf Rechts- und Steuerberatung in den Bereichen Bankwesen, Finanzen, Fusionen und Übernahmen sowie Rechtsstreitigkeiten. Luther – der Hauptsitz in Köln – beschäftigt rund 420 Anwälte, von denen 150 Mitarbeiter sind. Das deutsche Full-Service-Büro richtet sich vor allem an Unternehmen aus den Bereichen Energie, Gesundheitswesen und Telekommunikation.

Beide Büros haben es in der Vergangenheit umwerben Mit anderen internationalen Kooperationen. Im Jahr 2017 fanden beispielsweise Fusionsgespräche zwischen Luther und dem englischen Addleshaw Goddard statt. Die Gespräche kamen schließlich zu nichts. Vidal arbeitete in der Vergangenheit eng mit KPMG zusammen, bis der Buchhaltungsriese 2018 fast 150 Anwälte von der Kanzlei übernahm, um eine eigene Rechtsabteilung in Frankreich aufzubauen.

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