Deutsche Gewerkschaft fordert Amazon-Streik am Prime Day

Eine deutsche Gewerkschaft hat die Mitarbeiter des Amazon-Onlineshop-Konzerns aufgefordert, ab Montag für einige Tage zu streiken. Die Aktion fällt mit dem Amazon Prime Day zusammen, einem der größten Online-Shopping-Festivals des Jahres, daher ist es eine arbeitsreiche Zeit für Amazon. Wie viele Mitarbeiter auf den Anruf geantwortet haben, ist noch nicht bekannt. Unklar bleibt auch, ob der Streik Konsequenzen für die Lieferung von Amazon-Waren in die Niederlande haben wird.

Die Gewerkschaft Verdi sagte, der Umzug sei Teil eines langjährigen Kampfes mit dem amerikanischen Konzern in Deutschland um bessere Löhne und Arbeitsbedingungen. Die Auslieferung der Waren in die Niederlande erfolgt in der Regel vom Verteilzentrum in Deutschland.

Im Grunde geht es bei Verdi darum, dass die Mitarbeiter in den letzten Jahren mehr beschäftigt sind, aber kein Cent mehr für die gestiegene Arbeitsbelastung bezahlt wird. In seiner Antwort betonte Amazon, dass das Unternehmen seinen Mitarbeitern eine hervorragende Bezahlung und andere Vorteile bietet. Laut Amazon gab es auch frühere Streikaufrufe, als 90 Prozent der Arbeiter in Verteilzentren weiterarbeiteten.

Junior Gehalt

Zuvor hatte das Unternehmen angekündigt, in seinen deutschen Filialen ab Juli einen Einstiegslohn von 12 Euro pro Stunde zu garantieren. Im nächsten Jahr soll diese auf mindestens 12,50 € pro Stunde angehoben werden.

Der Amazon Prime Day startete 2015 in den USA und ist mittlerweile eine globale Kampagne. Mit dieser Veranstaltung versucht die Gruppe, ihren Umsatz jedes Jahr durch riesige Rabatte zu steigern und mehr Abonnenten ihrer Hauptdienste zu finden. Aber das Verhandlungsfest ist nicht unumstritten. Seit 2018 protestieren Amazon-Mitarbeiter jedes Jahr rund um den Prime Day gegen schlechte Arbeitsbedingungen im Unternehmen, wie niedrige Löhne und eine ständig steigende Arbeitsbelastung.

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