Deutsche Rapsernte enttäuschend – neue Ernte

Der Ertrag an Winterraps ist in Deutschland pro Hektar gering. Die Ernte beträgt 3,5 Tonnen pro Hektar, 4,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. D.h. 160 kg weniger pro Hektar. Das geht aus Zahlen des Bundeslandwirtschaftsministeriums hervor.

Deutschland produziert mehr Raps als noch im Jahr 2020, aber das liegt daran, dass Ackerlandbauern mehr Hektar gesät haben. Die Gesamtproduktion in diesem Jahr wird auf 3,53 Millionen Tonnen geschätzt, das sind 0,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Gesamtaussaatfläche beträgt in diesem Jahr 1 Million Hektar, 4,8 Prozent mehr als im Jahr 2020.

In den Grenzstaaten der Niederlande beträgt der Ertrag 3,6 Tonnen pro Hektar (Niedersachsen) und 3,8 Tonnen pro Hektar (Nordrhein-Westfalen). Die Ernte in Niedersachsen ist etwas höher als im Jahr 2020, während die Erträge in Nordrhein-Westfalen etwas niedriger sind als im Vorjahr. Auch im Land Brandenburg sind die Einnahmen geringer als vor einem Jahr. Mit 3 Tonnen pro Hektar ist der Ertrag 10 Prozent niedriger als im Jahr 2020.

Der meiste Raps wird in Mecklenburg-Vorpommern im Nordosten Deutschlands angebaut. Auf 174.100 Hektar wird im Land Winterraps angebaut. Im Bundesdurchschnitt lag der Ertrag bei nur 3,7 Tonnen pro Hektar. Im langjährigen Durchschnitt wurde ein deutliches Plus von 11,3 Prozent erreicht. Der durchschnittliche Ertrag des letzten Jahres lag bei 3,9 Tonnen pro Hektar. Dennoch liegt der Fünfjahresdurchschnitt zwischen 2015 und 2020 im Nordosten des Bundesstaates bei 3,3 Tonnen pro Hektar.

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