Deutsche Umweltklubs verklagen Mercedes, BMW und Volkswagen


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Greenpeace und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) drohen mit Klagen gegen BMW, Mercedes-Benz, Volkswagen und den Kraftstoffkonzern Wintershall. Laut Umweltorganisationen verstoßen Unternehmen gegen das Pariser Klimaabkommen.

Die beiden Organisationen haben unter anderem frühere Gerichtsentscheidungen des Bundesverfassungsgerichts unterstützt, die entschieden, dass künftige Generationen ein Recht auf Klimaschutz haben. Dazu sind laut Umweltorganisationen auch große Unternehmen verpflichtet. Sie verweisen auf ein kürzlich ergangenes Urteil eines niederländischen Gerichts, dem zufolge Shell mehr für den Klimaschutz tun muss. Sie schrieben: “Seit Jahrzehnten machen diese Unternehmen ihr klimaschädliches Geschäft auf Kosten unserer Zukunft. Die Zeit der fossilen Brennstoffindustrie ist jetzt vorbei.”

Die DUH, die seit 20 Jahren von Toyota finanziell unterstützt wird, und Greenpeace wollen, dass die Gebühren fallengelassen werden, wenn die Unternehmen einen Eid schwören, den Verkauf von Benzinautos vor Vertragsende einzustellen. Die drei Hersteller sind auf der IAA, die nächste Woche startet und in München stattfindet.

Daimler hat bereits angedeutet, den Forderungen von Umweltorganisationen nicht nachzukommen. „Wenn es zu einer Klage kommt, werden wir alles in unserer Macht Stehende tun, um uns zu verteidigen“, stellt die FD fest.

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