Deutscher Journalist erhält nach heftiger Kritik wieder Akkreditierung in Russland

Auch Robert Quimby wird in den kommenden Wochen die Fußball-Europameisterschaft in Sankt Petersburg verfolgen können. Letzte Woche wurde dem deutschen Journalisten der Pass für die Gastgeberstadt Sankt Petersburg eingezogen, als die Red Devils am Samstag ihr Auftaktspiel gegen Russland mit 3:0 gewannen. Nach heftiger Kritik revidieren die russischen Behörden nun ihre Entscheidung.

Quimby hat in der Vergangenheit regelmäßig kritisch über Russland berichtet. Zuletzt arbeitete er an einer Untersuchung der Beziehungen zwischen der UEFA und dem Erdgasriesen Gazprom.

Der Entzug der Akkreditierung in Sankt Petersburg – wo sie in den anderen 10 Austragungsstädten immer noch willkommen ist – löste in Deutschland eine Protestwelle aus. “Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig es ist, solche Dinge aufzudecken”, antwortete WDR-Chefredakteurin Elaine Ehne.

„Als Medien müssen wir sehr wachsam sein, damit unsere Journalisten frei schreiben können.“ Ehni bezeichnete zuvor die Entscheidung der russischen Behörden, Quimby in Sankt Petersburg abzulehnen, als “inakzeptable Einschränkung der Pressefreiheit”.

Quimby hat in der Vergangenheit regelmäßig kritisch über Russland berichtet. Er arbeitete kürzlich an einer Untersuchung der Verbindungen zwischen der UEFA und dem Erdgasriesen Gazprom, und der Entzug der Akkreditierung für St. Petersburg – wo sie in den anderen 10 Austragungsstädten willkommen ist – löste in Deutschland eine Protestwelle aus. Eileen Ehne, Chefredakteurin des öffentlich-rechtlichen Rundfunks WDR, betonte in ihrer Antwort, dass “dieses Beispiel zeigt, wie wichtig es ist, solche Dinge zu offenbaren”. Ehni bezeichnete zuvor die Entscheidung der russischen Behörden, Quimby in Sankt Petersburg abzulehnen, als “inakzeptable Einschränkung der Pressefreiheit”.

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