Deutschland fordert intensivere Wolfsjagd

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klugner hat eine Intensivierung der Wolfswilderei gefordert. Nicht um das Tier zu vernichten, sondern um Hirten in Gebieten wie Brandenburg und McLenberg-Vorpommern zu schützen.

Statistiken der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes für Wölfe (DBBW) zeigen, dass Wölfe bis 2020 bundesweit fast drei Viertel der Nutztiere, meist Ziegen, verletzt oder getötet haben. “Im Vergleich zu 2019 ist das eine Steigerung um ein Drittel. Wo soll es enden, wenn wir jetzt nicht eingreifen?”, fragte sich Klugner.

Laut DPW wurden im Jahr 2019 insgesamt 2.894 Tiere von Wölfen infiziert. Nach diesen Bundeszahlen verzeichnete Niedersachsen die Zahl der Wolfsopfer, die von 1.477 Tieren getötet wurden, gefolgt von Brandenburg (864) und McLenberg-Warbormorn (452).

Verschmutzungsmanagement

Dort, wo es viele Wölfe gibt und die Population nicht gefährdet ist, „müssen wir sofort auf ein regionales Populationsmanagement übergehen“, sagt Klugner. Wölfe dürfen nur geschossen werden, wenn nachgewiesen wird, dass angemessene Maßnahmen getroffen wurden, um Schäden durch die Wölfe zu verhindern. Aber zum Beispiel wurden die Ziegen getötet. Klugner lehnte mit ihrem Vorschlag die deutschen Grünen klar ab.

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