Deutschland ist der drittgrößte Kirschenimporteur der Welt

Deutschland ist nach China/Hongkong und Russland der drittgrößte Importeur von Kirschen. Zwischen 2010 und 2020 wurden 52 bis 77 % der in Deutschland konsumierten Kirschen importiert, meist aus EU-Mitgliedstaaten.

Die größten Nicht-EU-Lieferanten von Kirschen sind Süßkirschen für die Türkei und Serbien für Serbien. Die deutsche Kirschproduktion für das Wirtschaftsjahr 2021/22 ist schwer vorherzusagen, da verlässliche Schätzungen zu den Schäden durch Starkregen Mitte Juli noch nicht vorliegen. Branchenangaben zufolge könnte der Schaden bis zu 25 % betragen. Dies führt zu einer Ernte von 34.000 Tonnen gegenüber 49.990 Tonnen im Jahr 2020/21.

August/September ist die beste Zeit für amerikanische Kirschen nach der deutschen heimischen Anbausaison. Die Verarbeitung von Kirschen zu Trockenfrüchten ist in Deutschland nicht üblich. Die kleine, aber wachsende Nachfrage nach getrockneten Kirschen wird durch Importe gedeckt.


Bild: USDA

Die deutsche Kirschproduktion für 2021/22 ist derzeit schwer abzuschätzen, da starke Regenfälle in der Woche vom 12. Juli zu erheblichen Schäden führten. Verlässliche Schadensabschätzungen liegen zwar noch nicht vor, Branchenkreise erwarten aber je nach Region Schäden von bis zu 50 %. Hochschutzgebiete (z. B. Niedersachsen / Hamburg und Bodensee) sind weniger gefährdet als große ungeschützte Kirschplantagen (z. B. Rheinland-Pfalz, Westbaden-Württemberg und Sachsen). Für Deutschland insgesamt erscheint eine Reduzierung um mindestens 25 % realistisch, was einer Ausbeute von nur 34.000 Tonnen entspricht.

Diese Schätzung kann sich jedoch in den kommenden Wochen ändern, wenn die Ernte fortschreitet und das Ausmaß der Schäden deutlich wird. Vor den Regenfällen schätzte das Statistische Bundesamt (Testadis) die deutsche Kirschernte auf 45.800 Tonnen, davon 34.700 Tonnen Süßkirschen und 11.100 Tonnen Kirschen. Bis 2020 soll der Ertrag 49.990 Tonnen betragen, davon 36.797 Tonnen Süßkirschen und 13.193 Tonnen Kirschen.

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