„Deutschland muss ein klimaneutrales Industrieland werden“

Armin Laschet, der neue Präsident der CDU und Hauptkandidat für die Nachfolge von Angela Merkel als Kanzlerin, sieht als Hauptziel der nächsten Regierung eine gute Balance zwischen Wirtschaft und Umwelt. Deutschland solle ein klimaneutrales Industrieland sein, sagte er am Samstag bei einem Parteitag im schleswig-holsteinischen Neumünster.

Deutschland wird im September Wahlen abhalten und Merkel wird nach 16 Jahren an der Spitze der größten Volkswirtschaft Europas zurücktreten.

Laschet fügte hinzu, dass es noch Platz für ein Auto und eine Stahlindustrie oder Werften geben sollte. Ziel sei es nicht nur, bis 2045 Klimaneutralität zu erreichen, sondern auch Arbeitsplätze in der Branche zu erhalten, sagte Laschet. “Das ist der Unterschied zu den Grünen: Wir reden auch über Wettbewerbsfähigkeit”, fügte er hinzu.

Damit versucht sich der Christdemokrat von den Grünen abzugrenzen. Die CDU und ihre Schwesterpartei CSU liefern sich mit den Grünen einen Wettlauf um die stärkste Partei nach der Wahl. Auch Laschet forderte mehr Tempo bei der Energiewende in Deutschland und erwarte das auch von der nächsten Bundesregierung.

Das Land wird derzeit von der CDU/CSU in Koalition mit den Mitte-Links-Sozialdemokraten der SPD regiert.

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