Deutschland nennt es jetzt Clubkultur

Vergnügungshäuser? Der Bundestag fordert, dass Clubs mit Museen und Opernhäusern gleich behandelt werden. Dies ist eine kleine Anpassung im Städtebau, kann jedoch erhebliche Konsequenzen haben.

Obwohl die Türen von German Discotech seit mehr als einem Jahr geschlossen sind, hat der Bundestag für einen Plan gestimmt, Clubs und Konzertsäle nicht mehr als kulturelle Einrichtungen zu behandeln. Alle Parteien außer Afti haben sich hinter der Resolution zusammengeschlossen, die von der Bundesregierung noch nicht gebilligt wurde.

Ob Techno nicht mehr als Hochkultur gilt, ist keine Frage, sondern eine Frage der Stadtplanung. In Belgien werden Diskotheken und Partyhallen unter dem Wort “Café” klassifiziert, in Deutschland werden sie ebenso wie Rennbüros, Spielhallen und Bordelle als “Unterhaltungshallen” klassifiziert. Dies bedeutet, dass sie nur bis zu einem gewissen Grad erlaubt sind und es wenig Widerstand gegen die Betreiber gibt, wenn Investoren neue Pläne für ein Umfeld haben.

Wie Belgien übernahmen deutsche Vereine häufig verlassene Fabrikgebäude. Da die neue Aktivität auf der Nachbarschaftsseite an Fahrt gewinnt, sind die Clubs gezwungen, Nachtlärm von Investoren oder Nachbarn zu melden. Es gibt einige Möglichkeiten, Clubs umzuleiten: Fast alle Fabrikgebäude wurden inzwischen umgebaut. Die Industrialisierung habe stattgefunden, schreibt er Glas. Sie haben diese Entwicklung in Belgien gesehen, im Compass Club im Leven Club Chilo und im Agent.

Inzwischen sind Einzelhandelsimmobilien in Webshops und Stadtzentren leer. Diese Entwicklung soll durch eine Koronainfektion beschleunigt werden. Wenn Sie von zu Hause aus arbeiten, können die Büros leer bleiben. Mit der Anpassung der städtebaulichen Abteilung qualifizieren sich deutsche Vereine nun als Neuinterpretation.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.