Deutschland und Belgien passen Reisehinweise für Teile Spaniens an

Barcelona

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Damit sind 1000 Jugendliche zwischen 20 und 29 Jahren von 100.000 in den oben genannten Regionen mit dem Coronavirus infiziert. Im Alter zwischen 12 und 19 Jahren liegt die Inzidenz bei 700. Als Ergebnis hat Deutschland einen Farbcode für Reisen nach Katalonien und Kantabrien veröffentlicht. Belgien fordert die Einwohner nachdrücklich auf, erst nach vollständiger Impfung nach Katalonien zu ziehen und diesen Sommer mehr „gesunden Menschenverstand“ zu nutzen.

Katalonien und Kantabrien sind für niederländische Reisende immer noch orange

Die Niederlande haben die Reisehinweise für Katalonien und Kantabrien noch nicht angepasst. Der orange Farbcode gilt für die gesamte spanische Landschaft und der gelbe Farbcode gilt für beide Inselgruppen. Angepasste Farbcodes und Ratschläge werden keine großen Auswirkungen auf den Tourismus nach Spanien haben, da Reisende mit einem europäischen Covid-Pass in den Urlaub fahren können.

Fluggästen, die noch nicht geimpft sind, d. h. noch nicht vollständig geimpft oder von Covit-19 genesen sind, sollte ein negatives Testergebnis von höchstens 48 Stunden zur Verfügung gestellt werden. Deutschland will auch, dass Urlaubsrückkehrer ein negatives Testzeugnis vorlegen können.

Wird es bald für Engländer geöffnet?

Fest steht jedoch, dass die rasante Ausbreitung des Coronavirus in Spanien von anderen EU-Staaten nicht wahrgenommen wurde. Vor kurzem hat das Vereinigte Königreich auch die Reisebestimmungen für Spanien geändert und nach der Rückkehr aus diesem Land die Zwangsisolation wieder eingeführt.

Wie die Niederlande muss auch Frankreich die Reisehinweise noch anpassen. Der französische Regierungssprecher Gabriel Atal sagte, die schlechte Situation Spaniens sei das Ergebnis der vorzeitigen Öffnung der Grenzen, insbesondere für Reisende aus Großbritannien, wo bereits die Delta-Variante dominierte.

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Die spanische Regierung hofft, dass eine erfolgreiche Impfkampagne, „Eigenverantwortung“ und ein begehrter Reisepass die negativen Auswirkungen auf den Tourismus in diesem Sommer mildern werden. Das Europäische Zentrum für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten (ECTC) hat die Situation in Spanien und Portugal nun als die schlimmste in Europa eingestuft. Insbesondere Teile Kataloniens, Andalusiens, Valencias, Aragons, Kantabriens, La Riojas und der Kanarischen Inseln sind jetzt rot farbcodiert.

Dennoch ist es für Spanien wichtig, dass Deutschland, Belgien und Frankreich bei ihrer Reiseberatung keine weiteren Fortschritte machen, denn Friendur-Daten zeigen, dass sich Touristen aus allen drei Ländern im vergangenen Mai für einen Urlaub in Spanien entschieden haben. Die spanische Regierung schätzt noch, dass in diesem Jahr 77 Prozent (also 3,8 Millionen) der deutschen Touristenankünfte im Jahr 2019 nach Spanien kommen werden.

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