Deutschland verdächtigt russischen Geheimdienstwissenschaftler | Im Ausland

Zwischen Oktober 2020 und Juni 2021 hat nach Angaben von Anwälten mindestens dreimal ein Angehöriger des russischen Geheimdienstes wichtige Informationen geliefert. Dafür wäre er immer bezahlt worden. N., der an einer namentlich nicht genannten Universität im Bereich Naturwissenschaften und Technik arbeitete.

Noch ein Spionagefall

Dieser Spionagefall ist einer von vielen in Europa. Ende Mai hat Italien zwei weitere russische Botschafter ausgewiesen. Dies geschah, nachdem ein Kapitän der italienischen Marine einem russischen Botschaftsmitarbeiter gegen Geld geheime Dokumente zugespielt hatte. Ein italienischer Marineangestellter wurde festgenommen.

Im Dezember letzten Jahres mussten zwei russische Diplomaten die Niederlande verlassen, weil sie im niederländischen Hightech-Sektor Spionagetätigkeiten ausübten. Die beiden wurden vom russischen Auslandsgeheimdienst SVR festgenommen. Laut AIVT habe der Spionagefall “höchstwahrscheinlich” Organisationen geschadet, in denen russische Informanten aktiv waren. Die Russen interessierten sich für Informationen über Künstliche Intelligenz, Halbleiter und Nanotechnologie.

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