Die Angst scheint berechtigt: Ein vermisstes Mädchen könnte auf dem Meeresgrund gefunden worden sein | im Ausland

Die Sporttasche wurde am vergangenen Donnerstag im Meer bei Teneriffa von einem Roboter an Bord des Suchschiffs Ángeles Alvarino gefunden. Der Sack wurde mit einem Anker gewogen und in einer Tiefe von 900 Metern platziert. Laut örtlichen Behörden ist es wahrscheinlich, dass Olivia Jimeno Zimmermann. Weitere Untersuchungen müssen dies noch bestätigen. Neben der Leiche wurde eine weitere leere Tüte gefunden. Olivias Schwester Anna wird noch immer vermisst.

Kurz bevor die Leiche gefunden wurde, fand das spanische Rettungsschiff auch eine Babydecke und einen Sitz, die möglicherweise Anna gehört haben. Außerdem wurde eine Sauerstoffflasche gefunden. Spanische Medien berichteten damals, dass die Mutter der Kinder nach der Entdeckung ihren Mut behielt.

Trennung

Nach dem Verschwinden der beiden Mädchen Ende April begannen die Ermittler mit der Suche. Die Polizei geht davon aus, dass ihr Vater Thomas Gimeno sie entführt hat. Nach Angaben der Mutter der Kinder, Beatrice Zimmerman, hätte der Mann ihr – derweil – gedroht, dass sie die Kinder nie wieder sehen würde. Gimeno konnte der Scheidung nicht standhalten.

Lokalen Medien zufolge gehen die Ermittler davon aus, dass Jimeno möglicherweise Hilfe von einem der Verdächtigen erhalten hat. Weitere Forschung ist erforderlich, um festzustellen, ob diese Linie auch richtig ist.

Der Fall weckt Emotionen in Spanien, wo sogar Premierminister Pedro Sanchez auf die Entdeckung des Babys reagiert hat. „Ich kann mir nicht vorstellen, welchen Schmerz die kleine Anna und Olivias Mutter jetzt ertragen muss, besonders nach den schrecklichen Neuigkeiten, die wir gerade gehört haben.

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