Die chinesischen H & M-Geschäfte schlossen nach Empörung über die Erklärung der Uiguren

Eine Reihe von H & M-Filialen in China wurde nach einem Sturm der Kritik an politischen Äußerungen der Modekette geschlossen. Das schwedische Unternehmen erklärte zuvor, es sei sehr besorgt über Anzeichen dafür, dass Uiguren in der Baumwollproduktion in Xinjiang zur Zwangsarbeit gezwungen werden. In den sozialen Medien ist H & M zusammen mit anderen westlichen Marken ein Ziel vieler chinesischer Zorn geworden.

In den Städten Lianyungang, Changchun und Yinchuan sind mindestens sechs H & M-Geschäfte geschlossen. Chinesische Medien haben berichtet, dass weitere Filialen der Einzelhandelskette geschlossen wurden. Laut Einkaufszentren haben Immobilienbesitzer H & M-Geschäfte kritisiert, weil sie glauben, dass das Unternehmen China beleidigt hat.

Nachdem H & M angekündigt hatte, keine Baumwolle aus Xinjiang zu verwenden, forderten viele Chinesen einen Boykott des Unternehmens. Dies hat auch Konsequenzen im digitalen Bereich. Die Zweige der Kette sind auf Apple Maps und Maps von Baidu, Googles chinesischem Gegenstück, nicht mehr zu finden. Zuvor war der Name von H & M aus unklaren Gründen von einer wichtigen E-Commerce-Plattform des chinesischen Unternehmens Alibaba verschwunden.

Die Baumwollzone

China wird seit Jahren beschuldigt, die muslimische uigurische Minderheit in Xinjiang, einer wichtigen Baumwollregion, unterdrückt zu haben. Menschenrechtsaktivisten und UN-Experten sagen unter anderem, dass Uiguren inhaftiert, gefoltert, in Lagern sterilisiert und zur Zwangsarbeit gezwungen werden. Die Pekinger Regierung bestreitet dies und behauptet, dass extremistische Uiguren und Terroristen in den Lagern umerzogen werden.

Die amerikanischen Sportmarken Nike und Under Armour sind aufgrund ihrer Aussagen zur Situation in Xinjiang ebenso wie Puma und Adidas aus Deutschland ein Ziel chinesischer Proteste. Die Bekleidungsgeschäftskette Burberry Uniqlo hat auch den Zorn vieler Chinesen auf sich gezogen. Mindestens 27 Film- und Popstars aus dem asiatischen Land haben ihre Zusammenarbeit mit ausländischen Marken wegen Kritik an Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang abgebrochen.

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