Die französischen “Höhlenbewohner” zeigen Lebenszeichen

Sie kochen, radeln auf einem Heimtrainer und spielen Schach. Sie sind zum ersten Mal auf den Fotos zu sehen. Die Teilnehmer müssen außerdem jeden Tag Fragebögen ausfüllen und mit an die Geräte angeschlossenen Sensoren schlafen. Es ist auch zu sehen, wie manche Menschen mit Kabeln und Seilen mehrere zehn Meter hinuntergehen müssen, um Wasser mit Eimern und Tonnen zu holen. Etwas, das sie täglich tun müssen.

Außerhalb der Höhle beobachten Wissenschaftler das Team. Sie wollen wissen, wie Menschen und ihr Körper auf “Hard Lockdown” reagieren.

Christian Klot erklärt in seiner Audio-Nachricht, dass es manchmal schwierig ist, zusammenzuarbeiten. Es gibt kein Sonnenlicht in der Höhle und es gibt keine Glocken. Niemand mehr wegen der Zeit. “Manchmal wache ich auf und andere Leute gehen schlafen. Also kann man sich nicht mit jemandem verabreden und sagen: ‘Wir sehen uns zum Frühstück.”

Verrückte Erfahrung

Die fünfzehn Höhlenbewohner sind keine erfahrenen Entdecker, sondern “normale” Franzosen. Es gibt eine Krankenschwester und einen Arbeitslosen. Sie hatten nur ein kurzes Training, bevor sie in die Höhle gingen.

“Es ist eigentlich eine verrückte Erfahrung”, sagte die Psychologin Delphine Trapper. “Die Teilnehmer müssen Risiken eingehen. Sie leben unter strengen Bedingungen. Es ist extrem für den Körper und extrem für den Geist. Aber aus gutem Grund ist es für die Wissenschaft.”

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