Die Hoffnung auf eine Erholung ist an der Amsterdamer Börse offensichtlich

Unternehmen, die stark von der Coronavirus-Krise betroffen sind, haben am Donnerstag die Stimmung an der Amsterdamer Börse eingestellt. Die Einzelhandelsimmobilienfonds Unibail-Rodamco-Westfield (URW), Eurocommercial Properties und Wereldhave gehörten unter anderem zu den größten Unternehmen, die Aktien gewannen, ebenso wie der Luftfahrtkonzern Air France-KLM. Die Anleger haben Vertrauen in eine starke Erholung und ein schnelles Ende der Coronavirus-Krise gezeigt.

Der AEX-Index verlor jedoch sein bisheriges Ergebnis und schloss niedriger bei 664,48. Unter anderem wirkte sich der Rückgang des Zahlungsdienstleisters Adyen (minus 2%) und der Heineken-Brauerei (minus 1,7%) auf Damrak ‘Schlagzeilenindex aus. URW legte um 3,5 Prozent zu und ist damit der Sprinter Nummer eins. Der Datenlieferant Wolters Kluwer legte stark um 2,6 Prozent zu.

MidKap hielt weiterhin Gewinne und stieg um 0,6 Prozent auf 991,61 Punkte. Hier gehörten Eurocommercial Properties (plus 2,2 Prozent) und Air France-KLM (plus 1,9 Prozent) zu den größten Neinsagern. Nach dem Öffnen der Bücher war der Industriedienstleister Aalberts der letzte im Rücken mittelständischer Unternehmen mit einem Defizit von 1,5 Prozent.

AMG

Der Metallspezialist AMG stieg in kleineren Unternehmen um 7,8%. Die gestiegene Nachfrage nach Lithium, das unter anderem in Batterien von Elektrofahrzeugen verwendet wird, hat dem Unternehmen zugute gekommen.

Außerhalb der Niederlande fielen die Aktienmärkte in der Endrunde ebenfalls, wobei die Aktienmärkte in London, Paris und Frankfurt sogar um 0,7 Prozent fielen. AB InBev gab in Brüssel um 6,2 Prozent nach. Der weltweit größte Bierhersteller hat die Coronavirus-Krise in seinen Ergebnissen gut gespürt. Aufgrund der Stillstände und des Stillstands der Gastronomie sind die Verkaufsmengen sowie die Verkaufsmengen und Gewinne zurückgegangen. Inhaber Biermarken wie Jupiler, Leffe, Stella Artois und Hoegaarden erwarten in diesem Jahr eine Erholung.

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Bayer

In Frankfurt ging der Chemiekonzern Bayer um 6,4 Prozent zurück. Der deutsche Chemiekonzern musste 2020 einen Verlust von 10,5 Milliarden Euro hinnehmen. Der hohe Verlust resultiert aus Milliardenzahlungen für amerikanische Schadensersatzansprüche für den als krebserregend geltenden Unkrautvernichter Roundup.

Der Euro stieg von 1,2136 USD am Vortag auf 1,2228 USD. Ein Barrel US-Öl liegt jetzt bei 0,4% bei 63,47 USD. Brent-Öl ist mit 67,01 USD pro Barrel etwas billiger.

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