Die Niederlande reichen eine Beschwerde gegen den Autohersteller Stellantis ein, weil er derzeit Diesel täuscht

Der niederländische Staat meldete sich gegen die Stellantis Motor Company und behauptete, sie habe die Emissionen eines seiner Modelle, des Jeep Grand Cherokee, manipuliert. Dies schrieb Außenminister Stingje van Veldhoven von der Abteilung Infrastruktur die Antworten Für parlamentarische Anfragen aus der D66.

Der Suzuki Vitara hätte auch manipuliert werden können. Das Auto verwendet Motoren von Stellantis, die im vergangenen Jahr durch den Zusammenschluss der Automobilhersteller Fiat-Chrysler und PSA entstanden sind.

Anfang letzten Jahres kam RDW zu dem Schluss, dass beide Autos manipuliert worden waren. Die Werte während der Emissionsprüfungen erwiesen sich als nicht praktikabel. Infolgedessen wurden mehr als 700 Jeeps- und Suzuki-Fahrzeuge für das obligatorische Software-Update zurückgerufen.

Vor einigen Jahren stellte sich heraus, dass Volkswagen unter anderem mit den Emissionen von Dieselautos in Konflikt geraten wäre. Dies führte zu zahlreichen Ansprüchen und Bußgeldern für das Unternehmen, für die der deutsche Autobauer insgesamt 6,5 Milliarden Euro gebucht hat. Mehrere Manager wurden ebenfalls angeklagt. Gegen die anderen sind noch Gerichtsverfahren anhängig.

Während der Manipulation wurden Systeme, die Abgase zum Motor zurückführen, deaktiviert und reduzieren somit die Stickstoffemissionen einiger Hersteller. Das Argument war, dass dies die Motoren schützen würde. Rußpartikel in der Umluft können zu Verstopfungen führen. Im vergangenen Dezember entschied der Europäische Gerichtshof, dass die Praxis illegal sei.

Das Urteil gilt für alle Automobilhersteller. Andere Automodelle dürfen nach einem Gerichtsurteil möglicherweise nicht auf der Straße fahren. RDW, das sich unter anderem mit der Akzeptanz und den Umweltanforderungen von Autos befasst, untersucht, was die Bestimmung in der Praxis bedeutet.

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