Die Russen und die Briten streiten darüber, ob sie Warnschüsse abfeuern sollen oder nicht

Russland-Korrespondentin Iris de Graaf:

“Die Schwarzmeerregion ist in letzter Zeit zu einem Brennpunkt der Spannungen geworden. Im Frühjahr schickte Großbritannien zwei Marineschiffe in die Region, um Solidarität mit der Ukraine zu zeigen. Damals kam es zu Spannungen um den Aufbau russischer Truppen in der Ostukraine.

Dann kündigte Russland an, bestimmte Teile des Schwarzen Meeres für einen Zeitraum von sechs Monaten für ausländische Marineschiffe zu sperren. Jeder noch so kleine „Verstoß“ hier in Russland wird sofort als „Landprovokation“ gewertet.

Sie können dies jetzt in den Schlagzeilen in einer Datei sehen Russische Staatsmedien. Im Fokus steht dabei vor allem unsere „russische Grenze“ und deren illegale Überschreitung. In russischen Medien lesen wir auch, dass die NATO-Aktivitäten in der Nähe der russischen Grenzen in den letzten Tagen “deutlich zugenommen” haben und dass “westliche Schiffe fast ständig im Schwarzen und Ostsee operieren”.

Dies wird in den Medien als “offensichtliche westliche Provokationen” dargestellt, der “westliche Feind”, den Russland nicht respektiert. Das Bild vermittelt, dass der Westen eine Provokation ist und Russland nur damit beschäftigt ist, sein eigenes Territorium zu schützen.

Es ist – denke ich – auch ein Signal der Stärke; Ein Signal an die Ukraine, dem Westen nicht zu nahe zu kommen und zu zeigen, dass die Krim uns gehört und man im Westen nichts dazu zu sagen hat.“

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