Die Vereinigten Staaten schicken weitere 500 Soldaten nach Deutschland

Die Vereinigten Staaten schicken etwa 500 zusätzliche Truppen nach Deutschland, um die Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu stärken. Verteidigungsminister Lloyd Austin gab bei seinem Besuch in Berlin bekannt, dass sie permanent in Deutschland stationiert sind. Sein deutscher Amtskollege Angret Kramp-Karenbauer sprach von einem “ermutigenden Zeichen”.

Austin sagte, der vom ehemaligen Präsidenten Donald Trump angekündigte massive Abzug der US-Streitkräfte aus Deutschland sei nicht auf dem richtigen Weg. Die Vereinigten Staaten hatten zuvor diesen Plan zum Abzug von 12.000 Soldaten ausgesetzt, sehr zur Freude Berlins. Trump dachte, Deutschland gebe zu wenig Geld für die Streitkräfte aus.

Seit dem Zweiten Weltkrieg sind amerikanische Streitkräfte in Deutschland stationiert, aber seit dem Fall der Berliner Mauer sind die Zahlen zurückgegangen. Im Jahr 1990 gab es noch 200.000 Menschen, von denen jetzt etwa 34.500 übrig waren.

Nord Stream

Minister Austin betonte, dass Deutschland auch in den kommenden Jahren ein “wichtiger Wirtschafts- und Sicherheitspartner” der Vereinigten Staaten bleiben werde. Er beschrieb die Stärkung der Beziehung als “oberste Priorität” für die Regierung von Präsident Joe Biden.

Unter der Trump-Regierung war die Nord Stream-Gaspipeline von Russland nach Deutschland ein spaltender Pilz, da die USA Sanktionen gegen am Bau beteiligte Unternehmen verhängt haben. “Wir haben unsere Ablehnung dieses Abkommens und die Auswirkungen, die es auf Russland haben wird, zum Ausdruck gebracht”, sagte Austin. Er sagte, die Vereinigten Staaten würden nicht zulassen, dass dieser Konflikt seine “große Beziehung” zu Berlin schädige. Die Regierung von Biden hatte zuvor angekündigt, dass sie das einschlägige Strafgesetzbuch ab 2019 befürworten und weiterhin einhalten werde.

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