Diese Schokolade wird dich nach mir dünn halten…

© Shutterstock

Gute Nachrichten für Schokoladenliebhaber: Der Start in den Tag mit Ihrem Lieblingsessen kann unerwartete gesundheitliche Vorteile haben. Süße kann beispielsweise dafür sorgen, dass Frauen nach den Wechseljahren dünn bleiben. Aber man muss die richtige Schokolade zur richtigen Zeit essen…

Hanne Vandenweghe

Wissenschaftler der Universität Murcia in Spanien untersuchten die Wirkung von Schokolade auf Gewicht und Appetit bei postmenopausalen Frauen. Sie haben herausgefunden, dass das Essen von Milchschokolade auf nüchternen Magen Ihnen helfen kann, nach dieser Zeit schlank zu bleiben.

Dabei handelt es sich um eine kleine Pilotstudie, bei der 19 Frauen im Durchschnittsalter von 52 Jahren und einem Gewicht zwischen 55 und 76 kg beim Aufwachen zwei Wochen lang 100 Gramm Milchschokolade aßen. In der zweiten Phase aßen die Frauen zwei Wochen lang 100 Gramm Schokolade vor dem Schlafengehen. Und im dritten Schritt aßen sie zwei Wochen lang überhaupt keine Schokolade.

Fazit nach der Probezeit? Ein leichter Schokoladensnack, noch vor dem Frühstück, wird mit einer erhöhten Fettverbrennung in Verbindung gebracht, möglicherweise als Folge von reduziertem Hunger und Heißhunger auf Süßes während des Tages. Die Forscher kamen zu dem Schluss: “Das Essen einer relativ großen Menge Schokolade am Morgen kann postmenopausalen Frauen helfen, Körperfett zu verbrennen und den Glukosespiegel zu senken.” „Es geht nicht nur darum, was man isst, sondern auch wann man isst. Das Timing ist ein wichtiger Faktor beim Gewichtsmanagement“, heißt es in dem Magazin. Federation of American Society for Experimental Biology.

Kritiker nannten die Studie “nicht repräsentativ”, weil sie sich auf Frauen beschränkte, die bereits die Wechseljahre hinter sich hatten. Somit ist eine generelle Aussage über die Wirkung von Schokolade am Morgen oder vor dem Schlafengehen für Frauen, die noch nicht in den Wechseljahren sind, und für Männer möglich.

READ  Meinung: „Machen Sie Ihre Entscheidungen nicht auf Anekdoten, sondern auf wissenschaftlicher Forschung“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.