Ein Feuer erreicht ein türkisches Kohlekraftwerk und die Bewohner werden auf dem Seeweg evakuiert | Ausland

Eine Voruntersuchung habe nach Angaben eines türkischen Regierungssprechers ergeben, dass die Stromerzeugung in der Anlage nicht gefährdet sei. Zuvor befürchteten die Behörden eine Kohlenzündung im Werk.

Am frühen Morgen schienen Feuerwehrleute die Buschfeuer rund um das Kraftwerk unter Kontrolle gebracht zu haben, als Meerwasser aus der Luft in die Flammen geschüttet wurde und türkische Helfer Gräben um das Gebäude gruben, um das Feuer fernzuhalten. Und als das Feuer erneut ausbrach, setzte die Armee ein, um die Bürger zu evakuieren. Türkische Fernsehbilder zeigen, wie sich das Feuer durch Hochdruckkabel in der Umgebung ausbreitete.

Die Station soll an das Stromnetz angeschlossen gewesen sein, als das Feuer das Gebäude erreichte. Wasserstoffgefüllte Tanks, die meist zur Kühlung der Anlage dienen, wurden vorsorglich geleert und mit Wasser gefüllt. Alle explosiven Chemikalien wurden nach Angaben der regionalen Behörden entfernt.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sagte in einem Fernsehinterview, die Brände seien “die schlimmsten in der Geschichte des Landes”. Er räumte ein, dass die Bemühungen der Feuerwehr, das Kohlekraftwerk zu retten, wegen “starker Winde”, die die Brände verursachten, erfolglos waren.

Am Mittwoch meldete die türkische Regierung, dass zuletzt 174 Brände ausgebrochen seien, von denen die meisten auch gelöscht wurden. Mehr als 5.000 Soldaten waren im Einsatz, um das Feuer zu bekämpfen. Auch die türkische Feuerwehr erhält internationale Hilfe. Mehrere Länder, darunter Russland, Kroatien und Spanien, schickten Löschflugzeuge.

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