Erster europäischer Sprachtechnologiekurs in Leeuwarden

Der Campus Fryslân der Universität Groningen startet nach dem Sommer mit einem neuen MA-Programm in Leeuwarden auf dem Gebiet der Sprachtechnologie. Hier geht es um die Funktionen zur Steuerung von Geräten, die Sprache verwenden, aber auch um die Verwendung neuer Technologien, beispielsweise die Spracherkennung oder die Erkennung von Syndromen in der Stimme.

Laut Campus Fryslân ist das Voice-Technology-Programm ein einzigartiges Master-Programm in Europa. Es gibt keinen anderen Ort, an dem sich ein Lehrer vollständig auf dieses Thema konzentrieren kann. In der Schulung geht es nicht nur um aktuelle Technologien, sondern auch um mögliche Anwendungen in der Zukunft Omrob Freslin.

Der Beginn der Parkinson-Krankheit

Es ist allgemein bekannt, dass die Möglichkeiten, Ihrem Mobiltelefon einen (Such-) Befehl mit Ihrer Stimme zu geben. Apple hat einen virtuellen Assistenten Siri und intelligente Lautsprecher von Unternehmen wie Google und Amazon, die ebenfalls mit Sprachtechnologie arbeiten. In der neuen Studie geht es um diese Technologie, aber auch um Anwendungen, zum Beispiel für Menschen, die nicht gut lesen und schreiben können. Sie können die Geräte dann mit ihren eigenen Stimmen bedienen, auf denen das Gerät Texte liest.

Es geht noch weiter, sagt der Sprachforscher Jelski Dykstra vom Campus Fryslân. “Wir arbeiten auch an einer App, die erkennen sollte, wann jemand ein frühes Stadium der Parkinson-Krankheit hat. Sie können es in der Stimme eines anderen hören. Ein Gerät wie dieses wird es bald entdecken.”

Friesisch als gefährdete Sprache

Dijkstra ist nicht umsonst in Leeuwarden. Sie glaubt, dass die Sprachtechnologie auch verwendet werden kann, um gefährdete Sprachen wie Friesisch zu erhalten, beispielsweise durch die Entwicklung von Anwendungen, mit denen Menschen die friesische Sprache lernen können.

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“Es besteht aber auch die Absicht, Friesisch auf vorhandenen Geräten zu platzieren, damit Sie Friesisch auch auf diesen neuen Plattformen verwenden können”, sagt Dijkstra. “Google, Amazon und all diese anderen werden es nicht selbst tun, also muss jemand anderes Zeit in es investieren.”

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