Frankreich hat bereits im Juni eine “humanitäre Luftbrücke” für Afghanen errichtet

Frankreich hat in den letzten Monaten bereits Hunderte von Menschen aus Afghanistan in relativer Stille evakuiert. Dies geschah in der Erwartung, dass die Taliban an die Macht kommen.

Die Vorbereitungen dafür haben vor vier Monaten begonnen. Dann lud der französische Botschafter in Kabul, David Martinon, französische Hilfsorganisationen zu Konsultationen ein. Die Botschaft: Die Gefahr drohte und die Menschen würden evakuiert.

„Mitte April erhielten wir den Vorschlag des Botschafters, unsere Mitarbeiter nach Frankreich reisen und Asyl beantragen zu lassen“, sagte Philippe Bertonch, Direktor des Hilfswerks Afrane bei NOS. Seine NGO unterstützt Dutzende von Schulen in Afghanistan.

Auch der Fahrer und das Küchenpersonal die ganze Zeit

Die französische Botschaft hat Listen mit Personen erstellt, die für eine Räumung in Frage kommen. “Es ging um das französische Volk, aber auch um die Afghanen”, sagt der französisch-afghanische Politologe Karim Pakzad. “Ehemalige Dolmetscher der französischen Armee in Afghanistan durften dabei sein, ebenso Fahrer und Küchenpersonal der Botschaft.”

Das französische Außenministerium bestätigt diese Evakuierungen gegenüber der NOS. “Wir wollen die Leute, die mit uns gearbeitet haben, nicht vergessen”, sagte ein hochrangiger Beamter. Das sind die Menschen, die bedroht werden können.”

Die Situation am Flughafen Kabul bleibt komplex. Militärische Evakuierungsflüge starten jetzt täglich, aber nicht jeder hat Zugang zu ihnen:

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