Grapperhaus will die Weitergabe persönlicher Daten strafbar machen

Das sagte heute Justiz- und Sicherheitsminister Fred Graberhaus Telegraph. Das Online-Posten persönlicher Informationen mit dem Ziel, anderen die Belästigung solcher Personen zu ermöglichen, wird auch als „Doxing“ bezeichnet.

Doxing: eine dunkle Seite der sozialen Medien

14-jähriges belgisches Mädchen gestorben Letzten Monat gebracht Der flämische Radiosender VRT enthüllte erneut die dunkle Seite der sozialen Medien und enthüllte, dass Nacktfotos und -videos an verschiedene geschlossene Gruppen im Internet weitergegeben wurden.

In den sogenannten „Belichtungsgruppen“ werden neben Fotos auch Telefonnummern und andere private Daten geteilt. Sogar Verleumdung. Nachrichten wie: „Spam alle in großem Stil, diese Schlampe ist schwer“, „Spam alle auf WhatsApp, ruf sie an“ und „Kontakt und App für sie pleite“.

Drohen oder Stalken ist laut Graberhaus bereits eine strafbare Angelegenheit, und daran hat sich noch nichts geändert. „Die schiere Leichtigkeit, mit der manche Leute glauben, sie könnten einschüchtern, indem sie private Informationen über andere veröffentlichen, ist mehr als unhöflich“, sagte er der Zeitung.

Maximal ein Jahr Gefängnis

Ginge es nach dem Grapperhaus, drohte für Verstöße gegen das neue Gesetz eine Freiheitsstrafe von maximal einem Jahr. Nach Angaben des Ministers können nicht nur Polizei und Staatsanwaltschaft gegen Diffamierung vorgehen, durch das neue Gesetz werden auch Opfer widerstandsfähiger.

Sie können sich auf Internetprovider und Online-Plattformen verlassen, um Daten zu entfernen.

Ausnahmen für Journalisten

Es wird Ausnahmen vom Gesetz geben, zum Beispiel für Journalisten und Whistleblower. Auf diese Weise können sie ihre Arbeit fortsetzen und Unregelmäßigkeiten und personenbezogene Daten offenlegen, wenn dies im öffentlichen Interesse liegt.

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