Gronin-Parteichef wehrt sich gegen Plagiatsvorwurf – Deutsches Institut

Später wäre es definitiv besser gewesen, wenn sie die Quelle in ihrem Buch erwähnt hätte, so Burbock in einem Interview mit Sueddeutsche Zeitung (Paywall, siehe auch tagspiegel). Sie hatte zuvor angegeben, dass sie kein wissenschaftliches Buch geschrieben hatte, und daher wurden keine Fußnoten in das Buch aufgenommen. Sie sagte in früheren Interviews, dass das Buch mit Hilfe anderer geschrieben wurde und auf Abschriften von Burbocks langen Gesprächen mit dem Publizisten basiert.

Ihre Partei, die Grünen, wies die Vorwürfe zunächst als Verleumdung zurück. Barbock bestellte sich einen Anwalt, um sich zu verteidigen. In der Süddeutschen Zeitung sagt sie nun, sie habe bewusst auf öffentlich zugängliche Quellen zurückgegriffen, insbesondere wenn es um Fakten geht. “Aber Kritik nehme ich sehr ernst.”

Plagiatskämpfer

Plagiatsjäger haben inzwischen Dutzende von Clips entdeckt, die sie angeblich aus anderen Werken kopiert haben. Eine solche Studie bezieht sich auf eine wissenschaftliche Studie des Umwelt-Thinktanks Agora Energiewende. er hat erklärte sich Dass es kein Plagiat ist und dass es gut ist, dass Barbock in ihrem Buch über den Klimabegriff für die Denkfabrik schreibt. Die Diskussion um ihr Buch beinhaltet die Frage, ob sie Urheberrechte verletzt hat. Dies muss vom Richter entschieden werden, aber dann muss zuerst eine Beschwerde eingereicht werden, und soweit bekannt, hat keiner der Autoren oder Organisationen, die seine Klauseln verwendet haben, dies getan.

Dass Plagiatsvorwürfe einen solchen Aufruhr auslösen, hat mit dem Sturz mehrerer deutscher Minister zu tun

Dass Plagiatsvorwürfe in Deutschland so viel Aufsehen erregen, hat mit den Untergängen einiger deutscher Politiker in den letzten Jahren zu tun. Unter Merkels Präsidentschaft mussten drei Minister zurücktreten, weil Plagiatssucher ihre Thesen überprüften: Verteidigungsministerin Zoe Guttenberg (CSU) 2011, Bildungs- und Wissenschaftsministerin Schavan (CDU) 2013 und zuletzt Familienminister Geoffe (SPD). Aber sie haben ihre Doktorarbeit gestohlen. Barbock hat ein Sachbuch geschrieben, das nicht denselben wissenschaftlichen Standards wie eine Dissertation entspricht. Der Grund, warum deutsche Politiker einen Doktortitel so sehr wollen, ist, dass er in Deutschland mehr als in den Niederlanden auch politisches Ansehen erhält. Dann lohnt es sich, mit ihr zu betrügen.

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Rufschädigung

Die Plagiatsvorwürfe gegen Barbock folgten anderer Kritik, wegen Vernachlässigung in ihrer Autobiografie und wegen Weihnachtsgeldes ihrer Partei, die sie dem Bundestag melden musste. Es gibt keine großen Fehler, aber sie schädigen seinen Ruf. Barbock plädiert in der Süddeutschen Zeitung für faires Verhalten im Wahlkampf. Sie selbst habe sich nach den Vorwürfen zunächst in die “alten Schützengräben” zurückgezogen, räumte sie ein, wolle aber “hart und klar inhaltlich, aber fair im Ton und offen für Argumente” werben.

Barbock erhält jetzt Unterstützung von SPD-Chef Schulz und Innenminister Seehofer (CSU)

Parteichef Bündnis 90/Die Grünen erhält nun unter anderem Unterstützung von SPD-Chef Schulz und Innenminister Seehofer (CSU). Schulz findet Barbocks Behandlung “unfair”. Die Gleichbehandlung von Männern und Frauen sei “ein langer Weg und das sieht man im Wahlkampf”. Laut einem Mitglied der Sozialdemokratischen Partei. Kurz nach der Baerbocks-Ankündigung Kandidatur für die Position des Beraters Konservative Kritiker stellten in Frage, ob sie als Mutter von zwei kleinen Kindern Beraterin werden könne. Seehofer bezeichnete Beerbocks anhaltende Kritik zuvor als Übertreibung. CDU/CSU-Kandidat für das Amt des Universitätspräsidenten Lachet sagte am Mittwoch, er wolle die Debatte um Barbocks Buch nicht kommentieren und verteidigte eine inhaltliche politische Debatte.

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