Große Bedenken hinsichtlich der Beschleunigung des iranischen Nuklearprogramms

ANP-Produktionen | Quelle: ANNP

Frankreich, Großbritannien und Deutschland sind zutiefst besorgt über die Beschleunigung des iranischen Nuklearprogramms. Mit der Zunahme der Urananreicherung rückt die Produktion einer iranischen Atomwaffe näher, fürchten die drei Unterzeichner des Atomabkommens zwischen dem Iran und einer Reihe wichtiger Länder sowie der Europäischen Union.

Aus diesem Grund müsse der Iran die Verhandlungen über sein Atomprogramm so schnell wie möglich wieder aufnehmen und Verstöße gegen das Abkommen stoppen, sagten die drei Länder in einer Erklärung des deutschen Außenministeriums am heutigen Donnerstag.

Anlass für diese Besorgnis sind Berichte der Internationalen Atomenergiebehörde, dass der Iran Uran massiv anreichert, ohne dass die Iraner richtig erklären können, dass dies nichts mit einer Atomwaffe zu tun hat.

Atomabkommen 2015

Im Atomabkommen von 2015 hat der Iran mit China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland, den USA und der Europäischen Union vereinbart, dass der Iran im Gegenzug für die Rücknahme der US-Wirtschaftssanktionen sein Atomprogramm einer Überprüfung unterzieht. 2018 verschärfte der damalige Präsident Donald Trump die Sanktionen. Er zog sich auch von der Vereinbarung zurück, die damit zu einem toten Brief wurde.

Nachdem Joe Biden sein Amt als Präsident der Vereinigten Staaten angetreten hatte, trafen sich die beiden in diesem Jahr zum ersten Mal. Im Juni wurden die Verhandlungen jedoch in Erwartung des Ergebnisses der Präsidentschaftswahlen im Iran ins Stocken geraten.

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