Immer weniger Länder wollen Spiele organisieren: “als Geldverschwendung angesehen”

Auch das Sponsoring von Unternehmen hat sich verändert. Koning: “Die Zeiten, in denen Sponsoring viel Geld überweisen und dann Werbung bedeutete, sind lange her. Es wird zum Beispiel viel für Transparenz und Nachhaltigkeit geworben.”

Die nächsten Spiele, die Pekinger Winterspiele, beginnen in sieben Monaten. Dort wollen (westliche) Gönner nicht mit Menschenrechtsverletzungen durch China in Verbindung gebracht werden, wie etwa der Behandlung von Uiguren. Koning: “Es ist hart für die Sponsoren, sie werden damit vorsichtig sein.”

Sponsoren werden oft in Deals behandelt, wie Cristiano Ronaldo, der während der EM Coca-Cola-Flaschen wegschob. Stattdessen, sagte er, trinke Wasser. Coca-Cola ist einer der Hauptsponsoren des Internationalen Olympischen Komitees.

Gutes Angebot für Los Angeles

All diese Faktoren machen die Zukunft des Gamings nicht ganz rosig. Aber laut Jill Shoemaker, einer mathematischen Ökonomin an der Hogeschool van Arnhem und Nijmegen, laufen die Dinge in Wellen. “Vor 2016 gab es viele Kandidaten und das IOC konnte viele Forderungen stellen. Deshalb musste Rio viel versprechen. Dann wird es eine Zeit mit weniger Kandidaten geben und Länder können Forderungen stellen.”

Los Angeles etwa konnte sich für 2028 verschiedene Konzessionen des Internationalen Olympischen Komitees sichern, darunter einen 135 Millionen Euro schweren Fonds für den Jugendsport in der Stadt. Schuhmacher: “Das kann Gaming sozial und finanziell gut machen.”

Und vor allem demokratische Länder finden Spiele teuer. Schuhmacher: “Andere Länder wollen an solchen Sportereignissen auf der Weltbühne teilnehmen und für ihr Land werben, wie China.”

Aktuell ist der olympische Kalender für die Sommerspiele bis 2032 und die Winterspiele bis 2026 komplett. Danach können sich Länder anmelden. lasst die Spiele beginnen.

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