“Internationale Vereinbarungen notwendig, um den nächsten Pegasus-Hack zu verhindern”

Malware

Die NSO Group führt eine Malware namens Pegasus aus. Wenn ein Telefon damit infiziert ist, können Dateien wie Fotos und E-Mails aus der Ferne heruntergeladen werden. Das Mikrofon kann auch ferngesteuert werden. Laut NSO soll das Programm nur Kriminelle und Terroristen aufspüren und konfrontieren.

Die Kunden von NSO sind die Nachrichten- und Nachrichtendienste sowie Militärs von 40 Ländern, darunter Ruanda, Indien, Bahrain, Saudi-Arabien und Aserbaidschan. Laut Medienmitteilung über das Leak hat auch der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban davon profitiert. Zuletzt wurde bekannt, dass Pegasus von Regierungen missbraucht wird, um über infizierte Smartphones unter anderem kritische Journalisten, Menschenrechtsaktivisten und Oppositionelle auszuspionieren.

verhindern

Was sollte geändert werden, um ähnliche Situationen mit Spyware zu verhindern? Laut Cyber-Security-Experte Eward Drehuis seien solche Unternehmen extrem schwer zur Rechenschaft zu ziehen, heißt es in dem Bericht. Radio NOS 1 Nachrichten. Sie müssen den moralischen Kompass des Unternehmens selbst steuern, aber sie leihen sich oft den moralischen Kompass der Regierung der Länder, in denen das Unternehmen ansässig ist. Diese Länder haben wieder Freunde und Feinde.

Ihm zufolge sind internationale Abkommen erforderlich, um solche Angriffe in Zukunft zu verhindern. Das ist sehr schwierig. Der einzige Weg, so etwas im großen Stil anzugehen, sind internationale Abkommen. Es geht wirklich um Weltpolitik. Wir haben auch Vereinbarungen zum Beispiel über den Einsatz von Giftgaswaffen, und das sollten wir auch für elektronische Waffen tun. Aber das ist sehr kompliziert.

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