„Jeder fünfte Mensch mit langfristiger Bewusstseinsstörung ist klar genug, um zu denken.“ | Ausland

Bis zu 25.000 Patienten in Großbritannien werden als „protrahierte Bewusstseinsstörung“ eingestuft, aber die Professoren Neil Skulding von der University of Bristol, Adrian Owen von der Western University in Kanada und John Keon von der Georgetown University in den USA sagen: etwa 5.000 Patienten. Sie nehmen wahr, was um sie herum passiert.

Dank neuer Gehirnscanning-Techniken und Studien konnten sie zeigen, dass Aktivitäten im Gehirn tatsächlich sichtbar sind.

Bei einer langfristigen Bewusstseinsstörung (LBS) erwacht beispielsweise eine Person aus dem Koma, zeigt aber laut der Dutch Brain Foundation “wenige oder keine Anzeichen von Bewusstsein”. Geöffnete Augen. Die Atmung ist unabhängig. Aber der Patient kann beispielsweise keine Tasse halten oder Fragen beantworten.

Die Wissenschaftlergruppe ist jedoch überzeugt, dass es auch einen Weg gibt, herauszufinden, was diese Patienten fühlen und denken. Sie könnten auch in der Lage sein, ihre eigenen Entscheidungen über ihre medizinische Behandlung zu treffen, schreibt Het Nieuwsblad. Dies sollte durch Neuroimaging geschehen, eine relativ neue Technik in der Wissenschaft.

Das College of Physicians of England sagte in einer Antwort, dass die Ergebnisse ein Schritt in die richtige Richtung seien, aber weitere Forschungen erforderlich seien.

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