Kinder mit Migrationshintergrund werden seltener gegen HPV und Meningokokkenerkrankungen geimpft

Jugendgesundheitsorganisationen sind besorgt über den Mangel an Impfschutz für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund. Also baten Amsterdam, Rotterdam, Den Haag und Utrecht um eine Analyse.

In Zusammenarbeit mit RIVM und dem Ministerium für Gesundheit, Wohlfahrt und Sport wollen die vier Städte nun bestehende Erklärungen für die Unterschiede untersuchen. Sie wollen auch eine Politik entwickeln, um sicherzustellen, dass mehr Menschen am nationalen Impfprogramm teilnehmen.

Schlüsselpersonen

Die vier großen Städte möchten auch aktuelle Ideen und Richtlinien zu diesem Thema austauschen. Amsterdam wird in Kürze einen Plan zur Erhöhung der Impfrate vorlegen. Es heißt unter anderem, dass die GGD untersuchen wird, warum Menschen ihre Kinder nicht impfen.

Rotterdam möchte sogenannte Schlüsselfiguren verwenden, um Informationen über Impfungen von Einwanderern maßzuschneidern. Beispielsweise werden Informationstreffen mit einem Imam organisiert. Den Haag arbeitet bereits mit großen Persönlichkeiten in Stadtteilen mit relativ geringer Impfrate zusammen. Die Gemeinde bildet auch Gesundheitsbotschafter aus, um Informationen in Gemeindezentren bereitzustellen.

Utrecht geht ebenfalls lebhaft vor. Die Jugendgesundheit braucht zusätzliche Zeit, um mit den Eltern zu sprechen und Fragen zur Impfung zu beantworten.

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