Künstliche Intelligenz könnte Windenergie billiger machen | Wissenschaft und Planet

Durch den Einsatz von KI kann sichergestellt werden, dass Windkraftanlagen intelligenter mit Umweltfaktoren umgehen können. Dass Windkraft auf diese Weise günstiger und effizienter werden kann, zeigt eine Doktoratsstudie des VUB-Forschers Timothy Verstraeten.




Umweltfaktoren wie Windgeschwindigkeit, Windrichtung oder Temperatur wirken sich permanent auf den Betrieb einer Windmühle aus. Dies macht es selbst für Experten schwierig, ein vollständiges und korrektes Kennfeld des Zustands der Turbine zu zeichnen. Verstraeten hat nun gezeigt, dass hier künstliche Intelligenz (KI) helfen kann.

Die automatisierten Prozesse, die bei Turbinen durch künstliche Intelligenz ausgelöst werden, können bestimmen, in welchem ​​Verhältnis sie zueinander stehen und wann sie innerhalb einer Windparkanlage gut oder schlecht funktionieren. Dieser „Gesundheitscheck“ kann komplexe Zusammenhänge aufdecken, die auf lange Sicht Wartungskosten senken und die Effizienz steigern können.

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„Es gibt großes Potenzial, Windkraftanlagen durch künstliche Intelligenz im Umgang mit ihrer Umwelt und untereinander smarter zu machen“, sagt die Forscherin am VUB. Für seine Forschungen teilte Verstraeten zunächst Windkraftanlagen Informationen über ihren persönlichen Zustand mit. Dann wurde künstliche Intelligenz verwendet, um ein globales Bild davon zu bekommen, wie die Windmühlen voneinander abhängig sind. Zum Beispiel verlässt eine Turbine an der Vorderseite und dreht einen langsamen, unruhigen Windstrom. Dadurch produzieren die Turbinen im hinteren Teil des Parks weniger Strom. Mittels künstlicher Intelligenz begrenzt das Leitsystem solche Produktionsausfälle im gesamten Windpark.

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