London: Unterstützen Sie den US-Steuerplan, wenn Technologieunternehmen einen Beitrag leisten

Wenn die USA internationale Unterstützung für einen weltweiten Mindeststeuersatz für Unternehmensdividenden wollen, müssen auch US-Technologieunternehmen einen gerechten Beitrag leisten. Das sagte der britische Schatzkanzler Rishi Sunak in einem Interview mit der Mail am Sonntag.

In der kommenden Woche sollen sich die Finanzminister der sogenannten Group of Seven treffen. Regierungsvertreter unter anderem aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Kanada und den USA sprechen über den Plan des Weißen Hauses für einen internationalen Mindestsatz von 15 Prozent für die Unternehmensgewinnsteuer. Präsident Joe Biden will Steuervermeidung anderswo durch Briefkastenfirmen in Ländern mit günstigem Finanzklima weniger attraktiv machen. Doch Sunak befürchtet, dass vor allem die großen Tech-Konzerne noch zu wenig an die Kassen zahlen.

„Wir müssen ihnen klar machen, warum uns eine faire Besteuerung von Technologieunternehmen so wichtig ist. Ein Abkommen ist erforderlich, daher fordere ich die USA und die G7 auf, es zu erledigen für sie”, sagte Sunak am Sonntag in der Mail. Große multinationale Unternehmen, insbesondere digitale Unternehmen, sind nicht in der Lage, in den richtigen Ländern die richtigen Steuern zu zahlen. Das ist nicht fair.”

Die britische Regierung hat zuvor eine Sondersteuer auf digitale Geschäfte erhoben. Große globale Unternehmen mit Suchmaschinen, Webshops oder Social Media müssen 2 Prozent ihres Umsatzes in Großbritannien zahlen. Dies betrifft unter anderem die Interessen der USA wie Google, Facebook und Amazon. So sehen die USA die Digitalsteuer als Diskriminierung von US-Unternehmen an und drohen den Briten mit Einfuhrzöllen oder anderen Maßnahmen.

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